Die 'Ärztegesellschaft für klassische Homöopathie' und ihr faules Obst im Korb

Started by AribertDeckers, March 21, 2026, 12:09:34 PM

AribertDeckers

21.3.2026
Die 'Ärztegesellschaft für klassische Homöopathie' und ihr faules Obst im Korb

Wenn ich es richtig sehe, gibt es in Österreich 3 Vereine homöopathischer Ärzte. Einer davon ist die

ÄKH – Ärztegesellschaft für klassische Homöopathie
Marktplatz 18
A-4810 Gmunden
Österreich
https://www.aekh.at/

In den Kreisen der gutinformierten Kritiker ist sie durchaus bekannt. So hat ALLAXYS-1 sie auf dem Schirm:

"In Österreich tanzen die Homöopathen auf dem Tisch"
« on: October 03, 2018, 01:17:45 PM »
https://www.allaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10162

"Die Polithochstapler in Bayern und die ihnen ebenbürtige Journaille"
« on: October 24, 2019, 08:56:53 PM »
https://www.allaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=11213

"HOMÖOPATHEN AUSGEBROCHEN! RETTE SICH, WER KANN!"
« on: January 29, 2020, 05:09:24 AM »
https://www.allaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=11478

"Skrupellose Homöopathen zocken Covid-19-Kranke ab"
« on: February 02, 2021, 05:07:55 PM »
https://www.allaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=11958.msg30721#msg30721

"Das Innenministerium muß handeln: Homöopathische 'Ärzte' als organisierte Kriminalität verbieten und auflösen"
« on: February 03, 2021, 01:30:26 AM »
https://www.allaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=11960

"Streng geheimes Forschungslabor der Homöopathen aufgeflogen: Jens Behnke exploriert im Vakuum."
« on: February 03, 2021, 12:49:13 AM »
https://www.allaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=11959

"Kriegsbericht von der Postfront: Ab 6.2.2021 wird zurückstudiert!"
« on: February 09, 2021, 03:06:42 PM »
https://www.allaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=11964

"Die Lügenmärchenfabrikanten und ihre faulen Früchtchen"
« on: June 10, 2021, 08:42:45 AM »
https://www.allaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=12086

"Das Weppinarr 3.0 von und mit Jens Behnke"
« on: June 11, 2021, 05:19:06 PM »
https://www.allaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=12088

"Homöopathie-Alarm! Homöopathie-Alarm! Homöopathie-Alarm! Homöopathie-Alarm!"
« on: August 15, 2022, 12:32:46 AM »
https://www.allaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=12727


Dieser Verein veröffentlicht auch "Jahresberichte". Der folgende trägt das Datum 5.2.2025 und ist für das Jahr 2024:

http://www.aekh.at/wp-content/uploads/2025/02/Jahresbericht-2024.pdf

[*quote*]
-----------------------
Ärztegesellschaft für Klassische Homöopathie
Marktplatz 18
4810 Gmunden
www.aekh.at

Jahresbericht 2024

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde der Homöopathie!
Wir möchten in dieser Ausgabe unseres Jahresrückblicks an unseren Bericht im
Vorjahr zum Saine Repertory anschließen und freuen uns, Sie darüber
informieren zu können, dass das Saine Repertory nun für fast alle
Repertorisationprogramme erhältlich ist und zum Preis von etwa 225,00 EUR
beim jeweiligen Softwarehersteller erworben werden kann. Wir sehen dies als
überaus wichtigen Meilenstein in unseren Bemühungen zum Erhalt der
Klassischen Homöopathie. Aktuell steht das Saine Repertory nur in englischer
Sprache zur Verfügung, für 2025 ist jedoch die Veröffentlichung einer deutschen
Übersetzung des Repertoriums geplant - auch hier werden Vorstandsmitglieder
der ÄKH wieder federführend an der Umsetzung beteiligt sein.
Ein weiteres Projekt, das im Vorjahr gestartet wurde, ist der Aufbau einer
Vernetzungsplattform, über die die ÄKH die Zusammenarbeit unter
Homöopathinnen und Homöopathen fördern möchte. Diese Plattform wird in
Kürze über unsere Website zugänglich sein und soll die Möglichkeit bieten,
Kontakte zu knüpfen, z.B. im Fall der Suche nach einem Nachfolger, dem
Angebot von Famulaturen oder einer Lehrpraxis, der Suche nach einer
Gemeinschaftspraxis u.v.m.
Die von uns regelmäßig veranstaltete Pflanzenwanderung erfreut sich großer
Beliebtheit. Im vergangenen Jahr mussten wir diese leider aus organisatorischen
Gründen ausfallen lassen, für 2025 steht die von einem Experten geführte
Pflanzenexkursion wieder auf dem Programm - wir freuen uns sehr darüber, da
sie dem ÄKH-Team und den ÄKH-Mitgliedern auch immer einen netten Rahmen
zum persönlichen Zusammentreffen bietet.
Sowohl bei unserer 3-jährigen Diplom-Ausbildung, die wir bereits seit einigen
Jahren in Hybridform (Teilnahme live und online möglich) anbieten, als auch bei
unserer Online-Ausbildung für Akuterkrankungen sind die Teilnehmerzahlen
konstant und das Interesse und die Motivation unserer Azubis groß. Das Angebot
des Remote Learnings ist sehr beliebt und wird von all unseren Teilnehmer*innen
gern genützt.
Auf sehr viel positives Feedback stieß im vergangenen Jahr die Online-
Supervisionsreihe für Post Graduates - hier haben Homöopathinnen und
Homöopathen die Möglichkeit, eigene Patienten live vorzustellen, oder einfach
nur bei den Supervisionen und anschließenden Fallbesprechungen mitzulernen.
Für 2025 haben wir einen weiteren Zyklus mit 6 Terminen in unser
Fortbildungsprogramm aufgenommen. Dazu möchten wir die Angebote für Post
Graduates und unsere Mitglieder weiter ausbauen und erweitern. Die Arbeiten
dazu laufen auf Hochtouren.
Nicht zuletzt freuen wir uns sehr darüber, dass sowohl die Anzahl unserer
Mitglieder als auch der Empfänger unseres Newsletters und der Follower auf
unseren Social Media-Kanälen stets größer wird. Vielleicht möchten auch Sie uns
auf Instagram oder Facebook folgen:
https://www.instagram.com/homeopathy_aekh/
https://www.facebook.com/homeopathy.aekh
Und schließlich bedanken wir uns sehr bei unseren Werbepartnern / Sponsoren,
die uns im Jahr 2024 durch Buchung eines unserer Werbeangebote finanziell
unterstützt haben.
Wir hoffen, dass wir Sie als Homöopath*innen mit unserer Arbeit unterstützen
und Sie mit unseren Angeboten und Bemühungen immer wieder ein Stück
weiterbringen. Über eine Weiterempfehlung und jedes neue Mitglied freuen wir
uns sehr!
Mit herzlichem Dank und lieben Grüßen im Namen des gesamten Teams der
ÄKH,
Präsident und Ausbildungsverantwortlicher der ÄKHBericht Dr. Bernhard Zauner:
2024 wurde die Zusammenarbeit im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit wie in den
Jahren davor fortgesetzt, einerseits innerhalb der Gesellschaften in Österreich
und auch im DACH-Raum.

Die aktuelle Situation in Österreich und dem DACH-Raum ist v. a.
gekennzeichnet durch:

•  Verunglimpfung (Bashing) der Homöopathie als unwissenschaftliche
Heilmethode

•  Gefahr politischer und regulatorischer Entscheidungen (Arzneimittelstatus,
Ärztegesetz), die in der Praxis Einschränkungen von Anwendung und
Verfügbarkeit bringen.

•  (Fast) alle Universtäten streichen bzw. haben die bisher bestehenden
fachspezifischen Ausbildungen und Veranstaltungen gestrichen, konträr zu
Deutschland & Schweiz.

•  Schnelllebige Social Media-Kanäle erfordern schnelle und häufige
Kommunikationsaktivitäten


Vor allem diese Punkte fordern uns sehr. U.a. aus diesem Grund wurde das
,,Faktenblatt Homöopathie" erstellt. Darüber haben wir alle Mitglieder
informiert, das Faktenblatt sowie eine ausführliche Broschüre sind auch auf
unserer Homepage zu finden:
https://www.aekh.at/medien/faktencheck-homoeopathie/
An dieser Stelle erlaube ich mir, daran zu erinnern und darum zu bitten, diese
Unterlagen auszudrucken oder professionell drucken zu lassen und in der
Praxis aufzulegen bzw. sie Interessierten und Meinungsbildnern sowie allen,
die Interesse an der Homöopathie haben oder diese auch kritisch sehen,
mitzugeben. In einem Newsletter wurden genaue Informationen zum
Download und eine Anleitung zu einem Auftrag bei einer Druckerei zur
Verfügung gestellt - Sie finden diese ebenfalls auf unserer Website.

Im Jahr 2020 erschien in der Fachzeitschrift ,,The Oncologist" eine Studie
von ÄKH-Vizepräsident Univ-Prof. Dr. Michael Frass, die zeigte, dass eine
homöopathische Behandlung als Zusatztherapie die Lebensqualität verbessern
und das Überleben bei Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs
verlängern kann. Zwei Jahre später wurden schwerwiegende Anschuldigungen
gegen ihn und das Forscherteam erhoben. Die Echtheit der Studie wurde
angezweifelt, es war die Rede von Manipulation und Betrug.
Prof. Michael Frass und seine Mitarbeiter nahmen schriftlich und in aller
Ausführlichkeit zu allen Anschuldigungspunkten Stellung, durch die ihrerseits
dargelegten Fakten konnten alle Vorwürfe entkräftet werden – mit dem
erfreulichen Ergebnis, dass die Fachzeitschrift ,,The Oncologist" im September
2024 bestätigte, dass sie den 2020 erschienenen Artikel nicht zurückziehen
würde. Sie rehabilitierte Prof. Frass und sein Team durch einen Leitartikel, der
den Wert der Studie bestätigte.


Die S-3-Leitlinie ,,Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen
Patient*innen" wurde überarbeitet und im Sommer 2024 neu veröffentlicht.
Die Homöopathie ist weiterhin als Kann-Empfehlung bei bestimmten
onkologischen Patienten aufgeführt.
Seitens der Öffentlichkeitsarbeit ist es auch wichtig, mit dem Patientenverein
"Initiative Homöopathie hilft" (IHH) zusammenzuarbeiten. Patientinnen und
Patienten sind wichtige ,,Werbeträger" für die Homöopathie! Die Homepage
und die Social Media-Kanäle des Patientenvereins freuen sich zunehmender
Beliebtheit, die Besucherzahlen entwickeln sich positiv:
https://homoeopathie-verstehen.at/
https://www.facebook.com/homverstehen/
Für seine Veranstaltungen sucht der Verein auch immer wieder Vortragende
für Laienvorträge, bei Interesse bitte bei Barbara Steinbrecher
(barbara.steinbrecher@gmx.at) melden!
Jede/r aus unseren Reihen unterstützt unsere Arbeit für die Homöopathie, wir
bedanken uns sehr herzlich für Ihre Mitgliedschaft!
Sollten Sie Interesse haben, im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit aktiv
mitzuarbeiten, würde ich mich über Ihre Kontaktaufnahme sehr freuen:
bernhard.zauner@aekh.at
Dr. Bernhard Zauner
Vizepräsident und Medienverantwortlicher der ÄKH
Generalsekretär der LMHIBericht Dr. Claudia Garn:
2024 hatten wir ein sehr abwechslungsreiches Programm. Begeistert
angenommen wurde Burgi Meisls Webinar zu Natrium carbonicum.
Aus dem reichen Erfahrungsschatz des Praxisalltags in Indien konnten wir im
Webinar von Atul Jaggi sowie bei einem Webinar und einem Hybrid Seminar
mit Dr. Gaurang Gaikwad und im Rahmen eines Hybrid-Seminars in Gmunden
mit den Drs. Alok und Aditya Pareek lernen.
Eine besondere Kostbarkeit war ein Live-Seminar mit unserer Grande Dame
der Homöopathie, Henny Heudens-Mast, das trotz sehr schlechtem Wetter
zahlreiche Teilnehmer*innen nach Traunkirchen an den Traunsee führte.
Im Jänner 2025 hörten wir spannende Fälle von Dr. Atul Jaggi, Ende Februar
geht es weiter mit verborgenen Schätzen der Fallanalyse mit Kim Elia.
Dr. Roger Morrison wird uns Ende Februar anhand von Fällen weniger
bekannte Aspekte von Arzneien näherbringen.
Zu Sommerbeginn freuen wir uns sehr, nochmals Henny Heudens-Mast zwei
Tage lang live erleben zu dürfen - wieder am Traunsee, diesmal jedoch in
Gmunden, und von ihrem reichen Arzneiwissen lernen zu können.
Uwe Friedrich, mit dem wir bereits ein sehr wertvolles Live-Seminar
veranstaltet haben, wird uns im September nochmals live in Gmunden an
seiner reichen Erfahrung teilhaben lassen.
Dr. Claudia Garn
Fortbildungsverantwortliche der ÄKHBericht Mag. Christian Thoma:
Unsere Online-Ausbildung für Pharmazeut*innen, Student*innen der
Pharmazie, PTA, PKA und Pharma-Assistent*innen verzeichnet eine überaus
erfreuliche Bilanz. Im Jahr 2024 haben 18 Apothekenmitarbeiter*innen dieses
Angebot gebucht. In 37 Videos (68 Unterrichtseinheiten) erhalten die
Teilnehmer*innen eine Einführung in die Homöopathie, der Unterricht über
Akuterkrankungen enthält die gleichen Einheiten, die den Ärzten angeboten
wird, und zusätzlich Übungen zu Beratungssituationen in der Apotheke.
Die umfangreichere ECH-zertifizierte Ausbildung für Pharmazeut*innen (129
Unterrichtseinheiten) liegt in Form von Videoaufzeichnungen vor, wird aber -
wahrscheinlich aus Kostengründen - nur wenig angenommen. 2024 wurde
erstmals ein Praktikum zur Herstellung homöopathischer Arzneimittel
angeboten, das aufgezeichnet wurde und künftig online verfügbar sein wird.
Mag. Christian Thoma
Pharmazeutischer Ausbildungsleiter der ÄKH
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[*/quote*]


Zwei Absätze habe ich hervorgehoben: den über die Kritik ("Verunglimpfung (Bashing) der Homöopathie als unwissenschaftliche Heilmethode") und den über die "Retraction" (das Zurückziehen) eines "Forschungsartikels" von Frass et al.

Auch für 2025 gibt es einen Jahresbericht. Er trägt das interne Datum 19.1.2026.

Wir haben hier einen schönen Beweis für etwas, das ich seit Jahrzehnten lehre:

"Es kommt nicht nur darauf an, was drin steht,
 es kommt VOR ALLEM auch darauf an, was NICHT drin steht."


Im Jahresbericht für 2025 sind 2 Absätze, einer ist von mir hervorgehoben, der andere nicht:

http://www.aekh.at/wp-content/uploads/2026/01/Jahresbericht-2025.pdf

[*quote*]
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Ärztegesellschaft für Klassische Homöopathie
Marktplatz 18
4810 Gmunden
www.aekh.at
Jahresrückblick und Ausblick – Ausbildung, Nachwuchs und Zukunft der
Homöopathie
Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freundinnen und Freunde der
Homöopathie!
in unserem diesjährigen Jahresrückblick möchten wir Ihnen in gewohnter Weise
einen Einblick in die zentralen Themen und Entwicklungen geben, die die Arbeit
der ÄKH im vergangenen Jahr begleitet haben. Wir berichten über unsere
Ausbildung und Fortbildungen, unsere Öffentlichkeitsarbeit, die aktuelle Situation
der Homöopathie, unsere Ziele im Hinblick auf die Förderung des
homöopathischen Nachwuchses sowie über unsere Bemühungen, die Zukunft der
homöopathischen Arbeit unter Einbindung der sich rasant entwickelnden
Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz mitzugestalten.
Ausbildung der ÄKH - Qualität, hoher Praxisbezug, flexibles Lernen
Die homöopathische Ausbildung der ÄKH steht seit Jahren für hohe Qualität,
Praxisorientierung und kontinuierliche Weiterentwicklung. In den letzten Jahren
wurden neue didaktische Wege beschritten, unter anderem mit der Möglichkeit,
bis zu 50 % der Ausbildung online zu absolvieren. Damit reagiert die ÄKH aktiv
und zukunftsorientiert auf die veränderten Lebens- und Arbeitsrealitäten junger
Ärztinnen und Ärzte sowie von Kolleginnen und Kollegen in der Praxis.

Trotz dieser positiven Entwicklungen verzeichnen wir seit geraumer Zeit einen
deutlichen Rückgang der Teilnehmerzahlen. Während vor 15–20 Jahren pro
Jahrgang meist 8–12 Personen die Ausbildung begonnen haben, sind es aktuell
oft nur noch 2–4. Dies steht in auffälligem Missverhältnis zur klinischen Relevanz
der Homöopathie und zu den Erfahrungen vieler Ärzt*innen, die im Alltag immer
wieder erleben, wie wertvoll homöopathische Ansätze gerade bei chronischen,
funktionellen oder komplexen Krankheitsbildern sein können – oft dort, wo rein
schulmedizinische Konzepte an ihre Grenzen stoßen.


Ein wesentlicher Hintergrund dürfte das seit Jahren anhaltende ,,Homöopathie-
Bashing" sein. Die Homöopathie wird dabei häufig pauschal als nicht zeitgemäß
oder nicht wissenschaftsfähig dargestellt. Umso wichtiger ist es, dass wir als
Ärztinnen und Ärzte nicht defensiv reagieren, sondern die Homöopathie nach
außen hin sachlich, selbstbewusst und positiv vertreten – auf Basis unserer
klinischen Erfahrung, unserer Ausbildung und der täglichen Arbeit mit unseren
Patientinnen und Patienten.
Für die kommenden Jahre ist es daher ein zentrales Ziel, die Ausbildung
verstärkt bei Studierenden und jungen Kolleg*innen bekannt zu machen – auch
wenn diese Zielgruppe schwer direkt erreichbar ist. Gleichzeitig gilt: Ohne
engagierten Nachwuchs ist die Zukunft der ärztlichen Homöopathie gefährdet.
Dies betrifft nicht nur die Ausbildung selbst, sondern auch die Mitarbeit in
Vereinen wie der ÄKH und das aktive Weitertragen homöopathischer Kompetenz
in Praxis, Klinik und Öffentlichkeit.
Gerade deshalb verstehen wir die aktuelle Situation nicht als Anlass zum
Rückzug, sondern als Aufforderung zur aktiven Mitgestaltung. Die Zukunft der
Homöopathie hängt entscheidend davon ab, dass wir uns einbringen,
Verantwortung übernehmen, neue Ideen entwickeln und bereit sind,
mitzuwirken. Jede Form der Unterstützung – sei es durch Mitarbeit,
Weiterempfehlung der Ausbildung, Mentoring oder aktive Öffentlichkeitsarbeit –
trägt dazu bei, die Homöopathie lebendig und zukunftsfähig zu halten.
Fortbildung als tragende Säule der ÄKH
Die ÄKH ist mit ihrem umfangreichen Fortbildungsangebot eine der wichtigsten
Säulen der klassischen ärztlichen Homöopathie im deutschsprachigen Raum.
Dieses Angebot wird sehr gut angenommen und trägt wesentlich zur finanziellen
Stärkung und Stabilität der ÄKH bei. Dadurch gelingt es, die homöopathische
Ausbildung trotz rückläufiger Teilnehmerzahlen weiterhin auf hohem Niveau
anzubieten und die organisatorische Struktur der ÄKH langfristig zu sichern. Auch
künftig werden wir alles daransetzen, für unsere hochwertigen Fortbildungen
erfahrene Kolleg*innen und international renommierte klassische
Homöopath*innen zu gewinnen – überwiegend in Form von Webinaren, die sehr
beliebt und gefragt sind, aber auch ein- bis zweimal jährlich durch
Präsenzveranstaltungen. Für "Vielbucher" unserer Veranstaltungen haben wir im
vergangenen Jahr zwei verschiedene Abo-Varianten in unser Angebot
aufgenommen. Besonders das Abo "All-In" erfreut sich großer Beliebtheit.
Künstliche Intelligenz und Homöopathie – Zukunft aktiv gestalten
Parallel zu diesen strukturellen Herausforderungen werden die rasante
Entwicklung der Künstlichen Intelligenz zunehmend auch die homöopathische
Arbeit verändern. Denkbar sind neue Formen der Fallanalyse, verbesserte
Repertorien oder intelligente Assistenzsysteme, die Anamnesen strukturieren,
Arzneivorschläge machen und gezielte Bestätigungsfragen generieren.
Derzeit gibt es noch keine ausgereifte Anwendung. Die ÄKH beteiligt sich jedoch
aktiv an der Weiterentwicklung einer vielversprechenden Lösung, die KI gezielt in
die homöopathische Arbeit integriert. Ziel ist es nicht, ärztliche Homöopathie zu
ersetzen, sondern sie zu unterstützen. Konkretere Informationen werden folgen,
sobald diese Funktionen praxistauglich sind. Wie bereits in den letzten Jahren bei
der Entwicklung des Saine-Repertory, bleibt unser Anspruch als ÄKH,
technologische Innovation aktiv im Sinne der klassischen Homöopathie
mitzugestalten.
Wir freuen uns sehr, dass Sie uns als Mitglied auf unserem Weg begleiten, vielen
Dank! Über eine Weiterempfehlung und jedes neue Mitglied freuen wir uns sehr!
Dazu möchten wir uns ebenfalls sehr herzlich bei unseren Werbepartnern/
Sponsoren bedanken, die uns im Jahr 2025 durch Buchung unserer
Werbeangebote finanziell unterstützt haben.
Bitte beachten Sie auch den unteren Teil dieser Aussendung - Sie finden dort
wichtige Informationen zu Ihrer Mitgliedschaft.
Mit lieben Grüßen im Namen des gesamten Teams der ÄKH,
Dr. Christoph Abermann
(Präsident und Ausbildungsverantwortlicher ÄKH)Dr. Claudia Garn
(Fortbildungsverantwortliche ÄKH)
Dr. Bernhard Zauner
(Öffentlichkeitsarbeit ÄKH)
PS: Sollte sich Ihre / Deine Adresse oder Email-Adresse geändert haben, bitte
unbedingt im Sekretariat (office@aekh.at) bekanntgeben!
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[*/quote*]


Der hervorgehobene Absatz beklagt die geringe Teilnehmerzahl der Fortbildungen.

Ursache dafür soll sein:

[*quote*]
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Ein wesentlicher Hintergrund dürfte das seit Jahren anhaltende ,,Homöopathie-
Bashing" sein.

-----------------------
[*/quote*]

Homöopathen vertragen offenbar die Wahrheit nicht...


Den einen Absatz habe ich hervorgehoben. Den anderen nicht. Warum nicht? Weil es ihn gar nicht gibt!

Im Februar 2025 hieß es noch:

[*quote*]
-----------------------
... dass die Fachzeitschrift ,,The Oncologist" im September
2024 bestätigte, dass sie den 2020 erschienenen Artikel nicht zurückziehen
würde. Sie rehabilitierte Prof. Frass und sein Team durch einen Leitartikel, der
den Wert der Studie bestätigte.

-----------------------
[*/quote*]

Nun wurde aber im Herbst 2025 der "Studien"-Artikel von Frass et al DOCH zurückgezogen.

Während im Jahresbericht für 2024 noch gejubelt wurde, gibt es 1 Jahr später Totenstille. Kein Wort. Im ganzen Jahresbericht nicht. Dabei ist der Jahresbericht für 2025 erst am 19. Januar 2026 geschrieben worden.

Die Retraction durch die Fachzeitschrift war aber bereits im November 2025 erfolgt:

"A retraction has been published: The Oncologist, Volume 30, Issue 11, November 2025"

Hier ist die Retraction bei "The Oncologist":

https://academic.oup.com/oncolo/article/25/12/e1930/6444088

[*quote*]
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The Oncologist
Volume 25 Issue 12

December 2020

Journal Article

RETRACTED:
Homeopathic Treatment as an Add‐On Therapy May Improve Quality of Life and Prolong Survival in Patients with Non‐Small Cell Lung Cancer: A Prospective, Randomized, Placebo‐Controlled, Double‐Blind, Three‐Arm, Multicenter Study

Open Access
Michael Frass , Peter Lechleitner , Christa Gründling , Claudia Pirker , Erwin Grasmuk‐Siegl , Julian Domayer , Maximilian Hochmair , Katharina Gaertner , Cornelia Duscheck , Ilse Muchitsch ...
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The Oncologist, Volume 25, Issue 12, December 2020, Pages e1930–e1955, https://doi.org/10.1002/onco.13548
Published: 07 November 2020

Article history
A correction has been published: The Oncologist, Volume 26, Issue 3, March 2021, Page e523, https://doi.org/10.1002/onco.13693

An expression of concern has been published: The Oncologist, Volume 27, Issue 12, December 2022, Page e985, https://doi.org/10.1093/oncolo/oyac221

A correction has been published: The Oncologist, Volume 29, Issue 11, November 2024, Pages e1631–e1632, https://doi.org/10.1093/oncolo/oyae253

A retraction has been published: The Oncologist, Volume 30, Issue 11, November 2025, oyaf364, https://doi.org/10.1093/oncolo/oyaf364

Abstract

This article has been retracted. Please see this notice for details: https://doi.org/10.1093/oncolo/oyaf364.

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[*/quote*]



Es ist immer das gleiche Spiel: Erst lauthals etwas verbreiten und dann die Pleite verschweigen. Ich habe das bereits bei der Leipziger "Homöopathie"-Studie von 2003 erlebt. Damals haben wir die Leipziger "Studie" von Schmidt, Nieber und Süß als Pfusch entlarvt. Es dauerte Jahre, bis die Universität das endlich zugab. Schmidt und Nieber gaben ihren Preis zurück, Süß dagegen nicht.

Die gesamte Homöopathie-Welt war nicht in der Lage, zu erkennen, daß die "Studie" Pfusch war, daß sie sogar gegen die Grundlagen der Homöopathie verstieß. Was für ein Armutszeugnis!


Aber das ist bei weitem nicht alles, denn da ist noch ein sehr ernstes Problem: Die Veröffentlichung im Jahresberichtet 2024 erweckt nicht nur bei der Öffentlichkeit den Eindruck, als sei die "Studie" von Frass et al in Ordnung, sondern, das ist der entscheidende Punkt, auch intern, bei den Vereinsmitgliedern und anderen Homöopathen. Die denken, ihre Welt sei in Ordnung. Frass et al hätten bewiesen. Aber das haben sie nicht. Es ist nichts anderes als ein weiterer Fall von Pfusch und der Versuche der Vertuschung.


Homöopathen belügen ihre eigenen Mitglieder und ihre eigenen Anhänger. Die Foristen von ALLAXYS-1 haben das immer wieder bewiesen, unter anderem mit ihrer Analyse des Betruges der Homöopathen bei den angeblichen Erfolgen der Homöopathie bei Epidemien.

Wie soll man sich als Patient, als Heilpraktiker, als Arzt entscheiden, wenn einem so wesentliche Tatsachen unterschlagen werden? Wie soll man den eigenen Leuten glauben? Tatsache ist: man darf es nicht. Denn Homöopathie ist Betrug. Sie kostet Menschenleben.