Elektro-Automobile oder: Der Fluch der blöden Tat

Started by AribertDeckers, November 07, 2025, 01:26:16 PM

AribertDeckers

7.11.2025
Elektro-Automobile oder: Der Fluch der blöden Tat


Ein furchtbares Dauerthema kreist. In der Politik. In den Medien. Bei Twitter. Immer im Kreis herum. Und die wahren Themen und Fakten werden ignoriert. Mit Vorsatz oder aus Dummheit? Mit beidem!


Die Frauenpower-innen von ALLAXYS-1 haben schon vor 6 Jahren auf den Tisch gehauen. Zimperlich sind DIE nicht. Wozu auch? Sie haben doch recht. 


https://www.allaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=11038.msg26859#msg26859

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PRESSEMELDUNGEN ***

Krik

Wie der aktuelle Niedergang der Automobilindustrie gestoppt werden kann
« on: August 20, 2019, 05:57:19 AM »

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20.8.2019
DUH Pressemitteilung

Wie der aktuelle Niedergang der Automobilindustrie gestoppt werden kann: Deutsche Umwelthilfe legt 12-Punkte-Plan für Klimaschutz und Arbeitsplätze vor

Deutschen Autobauern droht das Nokia-Schicksal: Sie setzen trotz verschärfter Klimakrise und der weltweiten Abkehr von schmutzigen Verbrennern wie nie zuvor auf klimaschädliche Stadt-Geländewagen

Auf der zur Hausmesse von BMW, Daimler und VW geschrumpften IAA liefern sich diese Hersteller ein absurdes Rennen um die meisten und größten SUVs

Weltweite Nachfrage nach innovativen Elektro-Pkws wird Herstellern aus den USA, Frankreich und Asien überlassen

Deutsche Autobauer boykottieren insbesondere Elektro-Pkw in der wichtigen Mittelklasse und verstärken sogar ihre Diesel-Offensive

Kein einziges deutsches Fabrikat unter den weltweit zwanzig meistverkauften Elektro-Pkws

DUH fordert Ausstieg aus dem Verbrenner bis 2025 und ruft Verbraucher zum 'Verbrenner-Fasten' auf


Berlin, 20.8.2019: Die Dramatik des aktuellen Niedergangs der deutschen Automobilhersteller - der Schlüsselindustrie Deutschlands mit über 800.000 Arbeitsplätzen - zeigt sich nach Ansicht der Deutschen Umwelthilfe (DUH) an der nahezu kompletten Absage internationaler Autobauer für die ehemals weltgrößte Automesse IAA in Frankfurt. Innerhalb weniger Jahre ist diese zu einer regionalen Hausmesse für BMW, Daimler und Volkswagen zusammengeschrumpft. Die falsche Schwerpunktsetzung auf Klimakiller-Fahrzeuge führt nicht nur zur Absage anderer europäischer, asiatischer und innovativer US-Autobauer, sondern zeigt auch das zunehmende Desinteresse internationaler Automärkte an den veralteten und übermotorisierten Verbrennern.

Als gebe es keine sterbenden Wälder, schmelzenden Gletscher und vergiftete Luft in den Innenstädten, zelebrieren die deutschen Autokonzerne mit dem SUV als Stadt-Geländewagen das wohl absurdeste Mobilitätsangebot auf deutschen Asphaltstraßen. Um den Besuchern zu erklären, warum sie geländegängige, große und schwere SUVs benötigen, bauen BMW, Daimler und VW sogar einen 4.000 Quadratmeter großen "IAA Offroad Parcours inmitten von Frankfurt um pure Action und Fahrspaß" mit Klimakiller-SUVs erleben zu können.

"Mit Werbemillionen inszenieren sich BMW, Daimler und vor allem VW gerade angesichts ihres sich aktuell zunehmenden Niedergangs als Klimaversteher und kündigen zahlreiche Umwelt-Innovationen an. Das erinnert fatal an die vermeintlich 'grüne' IAA des Jahres 2007. In Wirklichkeit treten die Hersteller bei alternativen Antrieben weiter auf die Bremse. Aus der Erfahrung mit den nicht eingehaltenen Versprechungen bewerten wir nur die tatsächlich bestellbaren Modelle und nicht die für die Zukunft versprochenen Serienfahrzeuge, Prototypen und Design-Studien", so Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH.

Besonders erschreckend ist die Situation nach Ansicht der DUH bei den batterieelektrischen Fahrzeugen. Unter den weltweit zwanzig meistverkauften Elektro-Pkw des Jahres 2018 findet sich kein einziges Modell eines deutschen Herstellers. Zudem hat sich in den vergangenen Monaten das Angebot an reinen Elektro-Pkw verringert. Aktuell können nur noch drei Modelle konfiguriert und geliefert werden: der in die Jahre gekommene i3 von BMW als einziger deutscher Elektro-Kompakt-Pkw und zwei schwere und sündhaft teure Elektro-SUVs, der Mercedes EQC und der Audi E-Tron. Drei andere, im In- und Ausland bekannte deutsche Elektro-Modelle können aktuell nicht einmal mehr bestellt bzw. konfiguriert werden: Still und heimlich wurden der Elektro-Smart, der E-Golf und der E-Up aus dem jeweiligen Konfigurator entfernt.

Selbst bei den wenigen für 2020 angekündigten neuen reinen Elektro-Modellen ist in der volumenstarken Mittelklasse kein deutsches Elektrofahrzeug geplant. Kia, Hyundai und Tesla mit dem Model 3 definieren den aktuellen Standard.

"Die heute bestell- und verfügbaren Modelle der deutschen Autokonzerne zeigen das ökologische, aber nun auch nicht mehr zu leugnende industriepolitische Desaster einer gescheiterten Mobilitätspolitik von Autokanzlerin Angela Merkel und ihrer industriehörigen Verkehrsminister Ramsauer, Dobrindt und Scheuer. BMW, Daimler und VW setzen weiterhin auf immer größere, schwerere und klimaschädliche Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren - und die von ihnen ferngesteuerte Bundesregierung lässt sie gewähren", so Resch weiter.

Aktuell leisten sich die deutschen Hersteller einen absurden Wettbewerb um den größten und längsten SUV: Die neuesten Modelle passen nicht mehr in normale Parkbuchten und belegen in der Stadt oft zwei Parkplätze. Mercedes übertrumpft mit dem 5,21 m langen GLS Monster-SUV den zuvor kurzzeitig größten BMW X7. Da der Mercedes GLS zu breit für Waschstraßen ist, knickt er seine Räder dort nach innen ein. Das sind die absurden 'Innovationen', auf die deutsche Autobauer auch noch stolz sind.

"Wenn die Bundesregierung BMW, Daimler und VW keine Radikalkur in Richtung Zukunftsfähigkeit und Umstieg auf alternative Antriebe verordnet, werden diese in wenigen Jahren nur mehr ein Nischendasein als Hersteller für Oldtimer-Ersatzteile spielen. Der Rückstand auf die führenden Hersteller von batterieelektrischen Modellen beträgt zwischenzeitlich fünf bis sieben Jahre. Die Digitalisierung scheitert im analogverliebten Deutschland bereits am fehlenden Tempolimit. Erst durch weltweit weitgehend einheitliche Höchstgeschwindigkeiten haben die deutschen Autobauer überhaupt eine Chance, ihren Rückstand in der Entwicklung und Erprobung teilautonomer Fahrassistenzsysteme aufzuholen. Die Bundesregierung muss sich endlich eingestehen, dass sie mit ihrer bisherigen Industriepolitik und vielen Fördermilliarden gescheitert und mitverantwortlich dafür ist, dass die deutschen Autokonzerne mit Vollgas auf eine Betonmauer zurasen", kritisiert Resch weiter.

Die DUH fordert von den Autokonzernen einen radikalen Modellwechsel und freiwilligen Stopp der Entwicklung neuer schwerer SUV-Modelle. Die dadurch freiwerdenden Ingenieursteams sollten mit der Entwicklung von Elektrobussen und batterieelektrischer Pkw- und Nutzfahrzeuge betraut werden. "Immer größere und durstigere Geländefahrzeuge sind eine Kampfansage an die Mobilitätswende und sollten zukünftig dem Revierförster in Berchtesgarden vorbehalten sein", so Resch.

Dass Deutschland seine Klimaschutzziele für 2020 drastisch verfehlt, ist auch auf die auf kurzfristigen Profit angelegten Fehlentscheidungen für rückständige, schmutzige Technik in den Zentralen der hiesigen Autokonzerne zurückzuführen. Einzig im Verkehrssektor bleiben die CO2-Emssionen gleich. Seit zwei Jahren steigen die CO2-Emissionen von Neuwagen wieder an.

"Wir steuern mit Vollgas auf den Klima-Kollaps zu. Die Gesellschaft hat die Dringlichkeit, zu handeln erkannt - im Gegensatz zur Bundesregierung. Die einzige Antwort von Verkehrsminister Andreas Scheuer sind mutlose aktionistische Maßnahmen. Der Versuch, die Busspuren in unseren Städten mit Pkws und E-Scootern zu verstopfen, ist ein Beispiel für seinen fortgesetzten Boykott der Verkehrswende. Was wir stattdessen brauchen ist der große Wurf. Da die Autokonzerne von sich aus nicht umsteuern, fordern wir die Bundesregierung auf, den Ausstieg aus dem Verbrenner 2025 zu beschließen und so ein klares Signal an die Autokonzerne zu senden, dass sich die Bundesregierung nicht länger aus den Vorstandszentralen fernsteuern lässt. Nur so werden die Autoindustrie wieder auf zukunftsweisenden Kurs gebracht und die Klimaschutzziele erreicht", sagt Barbara Metz, Stellvertretende Bundesgeschäftsführerin der DUH.

Nach Ansicht der DUH ist ein Grund der aktuellen Krise der deutschen Autobauer auch das verloren gegangene Vertrauen. Um dieses speziell bei Autokäufern wiederherzustellen ist eine schonungs- und lückenlose Offenlegung aller illegalen Abschalteinrichtungen in den über 11 Millionen betroffenen Diesel- Fahrzeugen ebenso notwendig, wie die Offenlegung der behördlichen CO2- und Stickstoff (NOx)-Messprotokolle durch das Kraftfahrt-Bundesamt. Außerdem fordert die DUH ein klares Bekenntnis der Diesel-Konzerne zur Hardware-Nachrüstung bei allen Betrugs-Diesel.

"Auch das konspirativ zwischen Industrie und Politik stattfindende Falschspiel bei den Spritverbrauchs- und CO2-Angaben muss ein Ende finden. Die Käufer von Neufahrzeugen dürfen nicht erst mit dem Steuerbescheid über die korrekten CO2-Werte informiert werden, sondern bereits beim Fahrzeugkauf", so Metz weiter.

Norwegen, Dänemark, Frankreich oder China haben den Ausstieg aus dem Verbrenner bereits beschlossen. Der Verbrenner-Ausstieg muss durch ein auf effiziente Elektrofahrzeuge ausgerichtetes Ordnungsrecht eingeleitet sowie einer entsprechenden Steuer- und Anreizpolitik begleitet und unterstützt werden. Ein ernstgemeinter und schneller Einstieg in die alternativen Antriebe muss sich ausschließlich auf batterieelektrische Antriebe und Entwicklungen beschränken.

Das von der Bundesregierung 2008 formulierte Ziel und die von den Autokonzernen als Gegenleistung für viele Milliarden Fördermittel versprochenen eine Million E-Fahrzeuge bis 2020 werden nicht erreicht. Der Bestand an reinen Elektro-Pkw auf deutschen Straßen zum Jahresbeginn 2019 betrug gerade 83.200 Fahrzeuge. Angesichts 47,1 Millionen insgesamt zugelassener Pkws sind dies nicht einmal 0,2 Prozent. Von 2008 bis 2019 ist zudem die Zahl der Pkws mit Verbrennungsmotor um weitere 5,9 Millionen Fahrzeuge angewachsen. Um die Klimaschutzziele zu erreichen, wären laut Umweltbundesamt 12 Millionen E-Fahrzeuge bis 2030 nötig.

"Die Verbraucher fordern wir auf, ein deutliches Signal an die Hersteller zu senden und keine Neuwagen mehr ohne effizienten Elektromotor zu kaufen. Sie können sich bereits heute aus einem immer vielseitigeren Angebot an Elektrofahrzeugen bedienen. Alternativ sollten sie ihr aktuelles Fahrzeug so lange weiter nutzen. Wir drängen daher vehement darauf, dass bereits zugelassene Diesel-Pkw mittels Hardware-Nachrüstung überall fahren dürfen", so Metz.


12-Punkte-Plan für Klimaschutz und eine zukunftsfähige Automobilindustrie

Wie die deutsche Automobilindustrie ihre Glaubwürdigkeit wiederherstellen muss

1. Die deutschen Automobilhersteller legen noch vor der Eröffnung der IAA im September 2019 gegenüber der Öffentlichkeit und den 11 Millionen betroffenen Besitzern von Diesel-Pkw alle verbauten Abschalteinrichtungen (defeat devices entsprechend der EU-Verordnung 715/2007) offen, und zwar unabhängig davon, ob sie diese für legal halten oder bereits von Gerichten oder Behörden als illegal eingestuft wurden.

2. Die Automobilkonzerne erklären vor der Eröffnung der IAA ihr Einverständnis, dass das Bundesverkehrsministerium (BMVI) und das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) alle relevanten Diesel-Akten und vor allem alle Messprotokolle der realen Abgas- wie CO2-Emissionen der vom Diesel-Abgasbetrug betroffenen Fahrzeuge veröffentlicht werden. Die DUH klagt seit fast vier Jahren auf deren Offenlegung und hat in allen Instanzen die Verfahren gewonnen. Das BMVI und KBA weigern sich jedoch unter Hinweis auf die Dieselkonzerne, die Urteile umzusetzen.

3. Die deutschen Autokonzerne verpflichten sich noch vor Eröffnung der IAA, an allen 11 Millionen Diesel-Pkw der Abgasstufe Euro 5+6 eine für die Besitzer kostenfreie Hardware-Nachrüstung durchzuführen. Diese Fahrzeuge sind von Diesel-Fahrverboten im In- wie Ausland befreit.

4. Die Autokonzerne verpflichten sich zur Einstellung der Entwicklung bzw. einem Verkaufsstopp von besonders klimaschädigenden SUV-Modellen.

Was die Bundesregierung im September im Klimakabinett beschließen muss

5. Klares Signal an die Autokonzerne und Sicherstellung einer ausreichenden Nachfrage: Keine Neuzulassung von reinen Verbrenner-Pkws in Deutschland ab dem 1.1.2025.

6. Umstrukturierung des Kraftfahrt-Bundesamts: (Rück-)Übertragung der Zuständigkeit für die Kontrollen zur Einhaltung von CO2- oder Abgasvorschriften im realen Betrieb auf der Straße an das Umweltbundesamt.

7. Verhängung von 5.000 Euro Ordnungsstrafe pro Betrugsdiesel gegenüber allen in- wie ausländischen Herstellern bzw. Importeuren und damit einhergehend auch Beendigung eines Vertragsverletzungsverfahrens der EU.

8. Beendigung der Täuschung von aktuell über 3 Millionen Fahrzeugkäufern, denen die CO2-Emissionen erst nach der Zulassung mit dem Kfz-Steuerbescheid mitgeteilt werden.

9. Unmittelbar wirksame Anreize für die Automobilindustrie, effiziente und attraktive batterieelektrische Fahrzeuge zu entwickeln: Beendigung der Dieselkraftstoff-Subventionierung sowie eine Änderung der Kfz-Steuer mit einer Bonus-Malus-Regelung entsprechend der realen CO2-Emissionen.

10. Einführung eines Tempolimits von 120 km/h auf Autobahnen, Tempo 80 außerorts und Regelgeschwindigkeit von 30 km/h in der Stadt, um die Wettbewerbsfähigkeit von E-Fahrzeugen zu verbessern, aber auch, um die Digitalisierung bezüglich teilautonomer Fahrassistenzsysteme überhaupt erst zu erleichtern bzw. zu ermöglichen.

11. Angesichts 60 Prozent gewerblicher Neuzulassungen in Deutschland: Keine Absetzbarkeit von Dienstwagen, deren CO2-Ausstoß höher ist als der jeweilige EU-Jahreszielwert. Bewertung insbesondere der Plug-In-Hybride an ihrem CO2-Ausstoß mit leerer Batterie.

Was der Verbraucher tun kann

12. Um ein klares Signal an die Industrie zu senden und die Automobilkonzerne zu unterstützen, die effiziente Elektrofahrzeuge anbieten: Die DUH ruft Verbraucher zu einem 'Verbrenner-Fasten' auf, d.h. keine neuen Fahrzeuge mit reinem Verbrennungsmotors mehr zu kaufen. Idealerweise Verzicht auf einen Pkw und Nutzung von Bahn, Bus, Straßenbahn und Fahrrad. Falls dennoch ein Pkw angeschafft werden soll: Beschränkung auf Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb und niedrigem Stromverbrauch oder den Neukauf so lange herauszögern, bis ein geeignetes Fahrzeug mit alternativem Antrieb angeboten wird.

Kontakt:

Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer
0171 3649170, resch[ x]duh.de

Barbara Metz, Stellvertretende Bundesgeschäftsführerin
0170 7686923, metz[ x]duh.de

DUH-Pressestelle:

Ann-Kathrin Marggraf, Marlen Bachmann
030 2400867-20, presse[ x]duh.de

http://www.duh.de
http://www.twitter.com/umwelthilfe

Kontakt: Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH), Fritz-Reichle-Ring 4, 78315 Radolfzell, Tel.: 07732-9995-0
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"Um den Besuchern zu erklären, warum sie geländegängige, große und schwere SUVs benötigen, bauen BMW, Daimler und VW sogar einen 4.000 Quadratmeter großen "IAA Offroad Parcours inmitten von Frankfurt um pure Action und Fahrspaß" mit Klimakiller-SUVs erleben zu können."

Andere bauen einen Stadtwagen und machen die Türgriffe versenkbar wegen der Aerodynamik. Wegen der Aerodynamik!

Das SUV ist tot. Es lebe das Elektro-SUV!
http://www.allaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10861.0

Aerodynamik. Im Stadtverkehr. Wir sind von Vollidioten umzingelt.

Da gibt es nur noch eines: Sofort erstattungslos enteignen. Sofort. Auf der Stelle. Keinen Centime für diese Idioten. Nicht einen einzigen.

Dann die Fabriken in öffentlicher Kontrolle nur noch Fahrräder und modulare Fahrzeuge bis 500 kg bauen lassen. Und natürlich Konverter für Wind, Wasser und Solarenergie.

Ob das geht? Natürlich geht das. Wenn man das nämlich nicht so macht, zahlt man den Extrempreis: den ganzen Planeten.
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Aerodynamik im Stadtverkehr, das hat was:
 

https://www.allaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=10861

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Allaxys Forum 1

Krokant

>Dumm wie ein Deutscher  >Idioten am Steuer

Das SUV ist tot. Es lebe das Elektro-SUV!
« on: June 16, 2019, 08:10:17 AM »

Mama will einkaufen. Mama braucht Auto. Mama braucht Kies.

Und Mama braucht verdammt viel Geduld, daß sie keine Hausbesuche bei Vollirren macht...


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Elektroauto von Honda : Strom für die Stadtelite
    Von Martina Göres
    -Aktualisiert am 15.06.2019-16:55
[...]
Honda sieht die Zukunft batterieelektrisch angetriebener Autos nur im urbanen Umfeld. Deshalb habe man sich für ein ultrakompaktes Auto mit einer, im Vergleich zu E-Mobilen anderer Hersteller relativ geringen, Reichweite von rund 200 Kilometern entschieden. Die Kapazität der unterflur eingebauten Batterien beträgt 36 kWh, der Stromverbrauch wird mit 18 bis 20 kWh je 100 Kilometer angegeben. Der Honda e will designorientierte junge und junggebliebene Stadtmenschen ansprechen. Die sollten über das nötige Kleingeld verfügen, denn die Preise, obgleich noch nicht festgelegt, werden wohl nicht unter üppigen 35.000 Euro beginnen.

Mit puristischem Design im Retro-Stil zitiert der rund 1,5 Tonnen schwere Stadtwagen die erste Civic-Generation von 1972. Auffällig sind die bündig mit der Karosserie abschließenden, ausfahrbaren Türgriffe in den vorderen Türen; das sieht nicht nur schick aus, sondern verbessert zudem die Aerodynamik.

Auch Außenspiegel sucht man vergebens. Stattdessen arbeitet der e serienmäßig mit zwei hochauflösenden Kameras, die ihre Bilder in Echtzeit auf zwei Sechs-Zoll-Bildschirme im Innenraum übertragen. Mit einer Weitwinkelansicht kann der Fahrer sein Sichtfeld deutlich erweitern und tote Winkel um bis zu 50 Prozent reduzieren.
[...]
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mehr:
https://www.faz.net/aktuell/technik-motor/motor/das-erste-elektroauto-von-honda-kommt-anfang-2020-16229715.html


"ausfahrbare Türgriffe" ... "verbessert zudem die Aerodynamik" !?

Aerodynamik? IM STADTVERKEHR!?



"Seit Jahrzehnten kursiert die Geschichte, die Sicherheitsnadel, würde sie heute" (in den 70-ern)" erfunden, hätte sie mindestens 2 Transistoren und müßte alle halbe Jahr zur Wartung."

Ein Koloss mit 1,5 Tonnen Gewicht, das ist 2/3 eines ORDENTLICHEN Geländewagens in langer Bauform mit Allradantrieb und 4-Liter-Dieselmotor.

Die haben sie doch nicht mehr alle!
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Von einem Aufschrei der Medien war anscheinend nichts zu hören. Auch nicht von Stadtplanern oder Schulleitungen und Lehrern, die Kinder in Gefahr sahen. Wo sollen denn in einer Stadt, totales Tempo 30 wird gerade wieder ernsthaft "andiskutiert", die aerodynamischen Eigenschaften von VERSENKBAREN TÜRGRIFFEN eine wesentliche Rolle BEIM FAHREN spielen? Ganz abgesehen davon, daß elektrische Türgriffe eine Idiotie sind. Vor kurzem ist wieder ein Autofahrer in seinem Wagen verbrannt, weil die Elektrik ausfiel und die Türen sich nicht öffnen ließen. Wer SO ETWAS kauft, muß entweder hochgradig verblödet sein oder Absichten auf eine baldige Erbschaft haben.

An solchen Beispielen sieht man, womit die Medien und die Autokäufer denken. Es besteht natürlich der begründete Verdacht, daß sie überhaupt nicht denken.

Das Beispiel ist von 2019. Das war vor dem Beginn der SarsCoV2-Pandemie. Das war vor dem Beginn des russischen Kriegs gegen den Rest der Welt. Und es war vor dem Aufpeitschen der Vogelgrippe-Pandemie. Angesichts der immer größeren Gefahren und der immer größeren Not in den Ländern sollte man etwas mehr Realitätssinn erwarten dürfen. Doch weit gefehlt. Heute herrscht nach wie vor Hirnstillstand.

Eine Meldung der "Berliner Zeitung" von heute morgen:


https://x.com/berlinerzeitung/status/1986696333537726895

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Berliner Zeitung @berlinerzeitung

,,Die Kraftstoffsteuer gilt für Benzin und Diesel, aber es gibt kein entsprechendes System für Elektrofahrzeuge", so ein Regierungssprecher. Das soll sich offenbar bald ändern.

https://www.berliner-zeitung.de/news/grossbritannien-erwaegt-neue-steuer-fuer-e-autos-gerechteres-system-fuer-alle-autofahrer-li.10004523

8:24 AM · Nov 7, 2025
8,725 Views
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Oh, offenbart sich da eine Lücke, eine Hintertür, mit der die Staatsbetrüger in der Regierung den Bürgern mehr Geld aus der Tasche ziehen können, das sie mit vollen Händen aus dem Fenster werfen? Es ist ja nicht ihr Geld, Immunität haben sie sich auch bescheinigt, also können sie nach Herzenslust verschwenden. Aber sie müssen tricksen, um an das Geld zu kommen.

Bisher, das ist bekannt, wurde auf den Benzin- und Dieselkraftstoff eine drakonische Steuer erhoben. Aber bei Strom gibt es keine "Antriebssteuer". All die Fahrzeuge, die bisher mit Flüssigtreibstoff fuhren und nun durch Elektrofahrzeuge ersetzt werden, bringen keine Kraftstoffsteuer mehr.

Als Alibi für die Kraftstoffsteuer wurde behauptet, die Fahrzeuge würden Straßen und Straßenbau benötigen. Deswegen brauchten Staat, Länder und Gemeinden Geld.

Elektrofahrzeuge beanspruchen aber ebenso Straßen und Fahrbahnen. Jetzt gratis? Das kann nicht sein. Warum haben die Medien geschwiegen? War den Journalisten nicht klar, daß der Wegfall der Einnahmen aus der Kraftstoffsteuer eine Finanzlücke bedeutet? Ich glaube nicht, daß alle Journalisten gekauft sind. Aber natürliche Dummheit braucht man auch ja nicht zu kaufen...


Die "Berliner Zeitung" schreibt:

https://www.berliner-zeitung.de/news/grossbritannien-erwaegt-neue-steuer-fuer-e-autos-gerechteres-system-fuer-alle-autofahrer-li.10004523

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Pläne für neue Steuern statt Förderung in Großbritannien: Müssen E-Auto-Fahrer bald kräftig draufzahlen?

,,Die Kraftstoffsteuer gilt für Benzin und Diesel, aber es gibt kein entsprechendes System für Elektrofahrzeuge", so ein Regierungssprecher. Das soll sich offenbar bald ändern.
Author - Sophie Barkey
07.11.2025
07.11.2025, 10:19 Uhr

Auf Fahrerinnen und Fahrer von Elektroautos könnte in Großbritannien künftig eine neue Steuer zukommen. Wie aus einem BBC-Bericht hervorgeht, gibt es innerhalb der Regierung derzeit offenbar ,,Gespräche" über die Einführung einer neuen Abgabe auf Elektrofahrzeuge. Ein Regierungssprecher sagte dem Nachrichtensender: ,,Die Kraftstoffsteuer gilt für Benzin und Diesel, aber es gibt kein entsprechendes System für Elektrofahrzeuge. Wir wollen ein gerechteres System für alle Autofahrer."

Zuvor hatte der Daily Telegraph berichtet, dass der Haushalt ab dem Jahr 2028 nach einer entsprechenden Konsultation eine kilometerbasierte Gebühr für Elektroautos vorsehen könnte. Demnach könnten Fahrer von Elektroautos künftig drei Pence pro Meile zahlen – zusätzlich zu anderen Straßensteuern. Im Durchschnitt würde das für E-Autofahrer eine Mehrbelastung von 250 Pfund (rund 285 Euro) im Jahr bedeuten. Auch Fahrer von Hybridfahrzeugen sollen zahlen, allerdings zu einem niedrigeren Satz.

Dem Bericht zufolge müssten E-Autofahrer dann ihren jährlichen Fahrbedarf im Voraus schätzen und die entsprechende Summe bezahlen. Wer am Jahresende weniger gefahren ist, bekäme ein Guthaben gutgeschrieben – wer mehr gefahren ist, müsste nachzahlen.

Neues System soll helfen, Infrastruktur zu bezahlen

Da Fahrer von Benzin- und Dieselautos Kraftstoffsteuer zahlen, entsteht durch den Umstieg auf Elektrofahrzeuge ein Steuerausfall für die in dem Land ohnehin angespannten Staatseinnahmen.

,,Wir wollen ein gerechteres System für alle Autofahrer und gleichzeitig den Umstieg auf Elektrofahrzeuge unterstützen", sagte ein Regierungssprecher der BBC. ,,Es ist richtig, ein Steuersystem zu schaffen, das Straßen, Infrastruktur und öffentliche Dienste fair finanziert." Seit April dieses Jahres sind Elektroautos in Großbritannien zudem nicht mehr von der Kfz-Steuer befreit.

Kritiker: ,,Die falsche Maßnahme zur falschen Zeit".

Kritiker sehen in einer Kilometer-Abgabe für E-Autofahrer jedoch nicht die Lösung. Der Verband der Automobilhersteller (SMMT) erklärte gegenüber der BBC: ,,Die Einführung eines derart komplexen und teuren Systems, das ausgerechnet jene Fahrzeuge ins Visier nimmt, deren Verkauf für die Hersteller ohnehin eine Herausforderung ist, wäre ein strategischer Fehler". Eine kilometerbasierte Steuer auf Elektrofahrzeuge wäre daher ,,die falsche Maßnahme zur falschen Zeit".

,,Derzeit besteht einer der größten Vorteile darin, dass Elektroautos zwar in der Anschaffung etwas teurer sind, im Betrieb aber deutlich günstiger. Eine solche Steuer würde diesen Vorteil teilweise zunichtemachen", kritisiert auch Nathan Coe, Geschäftsführer der Auto-Handelsplattform Autotrader, die Pläne.

Wie ist die Lage für E-Autofahrer in Deutschland?

In Deutschland sind reine Elektroautos, die bis zum 31. Dezember 2025 erstmals zugelassen werden, bis zu zehn Jahre von der Kfz-Steuer befreit. Danach fällt eine reduzierte Kfz-Steuer an, die sich nach dem Gewicht des Fahrzeugs richtet.

Eine Abgabe pro Kilometer oder spezielle Zusatzsteuer für Elektroautofahrer gibt es in Deutschland derzeit nicht, auch wenn immer wieder über ein mögliches ,,Road-Pricing"-Modell zur Kompensation sinkender Kraftstoffsteuereinnahmen diskutiert wird. E-Autofahrer zahlen aktuell nur indirekte Abgaben, etwa die Mehrwertsteuer und Stromsteuer auf den Ladestrom.
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"Auf Fahrerinnen und Fahrer von Elektroautos könnte in Großbritannien künftig eine neue Steuer zukommen."

In Großbritannien? Ist die Kraftstoffsteuerverblödung also keine deutsche Erfindung...?


"Zuvor hatte der Daily Telegraph berichtet, dass der Haushalt ab dem Jahr 2028 nach einer entsprechenden Konsultation eine kilometerbasierte Gebühr für Elektroautos vorsehen könnte."

Das kommt schon sehr nahe an eine Maut. Per elektronischer Funküberwachung könnte jedes Fahrzeug beim Durchfahren von an den Straßen angebrachten Zählstellen die aktuelle Kilometerzahl (aus dem Tacho) melden, sowie natürlich Kfz-Kennzeichen und Halter. So eine Art Autobahnmaut, bloß größer, gründlicher - und noch hinterhältiger. So richtiger Staatsparasitismus. Vor allem, wenn die Abbuchungen vom Konto des Halters automatisch erfolgen, immer am Monatsende.


"Demnach könnten Fahrer von Elektroautos künftig drei Pence pro Meile zahlen – zusätzlich zu anderen Straßensteuern. Im Durchschnitt würde das für E-Autofahrer eine Mehrbelastung von 250 Pfund (rund 285 Euro) im Jahr bedeuten."

Wie hat man diese Zahl von 250 Pfund ausgerechnet? Einfach die bisher angefallene Kraftstoffsteuer, die durch Elektro wegfällt, nehmen, und dann umrechnen auf die gefahrenen Elektro-Kilometer?


"Auch Fahrer von Hybridfahrzeugen sollen zahlen, allerdings zu einem niedrigeren Satz."

Hier zeigt sich der Wahn des feudalen Geldkassiersystems besonders schön. Wann wird mit Strom gefahren und wann mit Benzin oder Diesel? Benzin und Diesel werden doch schon besteuert! Und trotzdem soll nach Kilometer abgerechnet werden? Es ist Wahn und es hat Methode...


WANN zu zahlen ist, ist ebenfalls ein Fall für Trickserei:

"Dem Bericht zufolge müssten E-Autofahrer dann ihren jährlichen Fahrbedarf im Voraus schätzen und die entsprechende Summe bezahlen. Wer am Jahresende weniger gefahren ist, bekäme ein Guthaben gutgeschrieben – wer mehr gefahren ist, müsste nachzahlen."

Wird erst am Jahresende gemessen (oder datenparasitiert)? Dann werden viele Fahrzeuge vor Jahresende verschwinden. Vor allem solche für lange Urlaubsfahrten.

Wird monatlich gemessen? Dann kann auch monatlich kassiert werden. Dann braucht man aber auch keine Vorabschätzung, sondern eine Art Prepaid-System wie beim Mobilfunk-Telefonieren.

Wer sich als guter Umweltschützer eine große Solaranlage auf das Fahrzeugdach montiert hat, muß weniger Strom kaufen, aber trotzdem Strom-Steuer bezahlen. Ich glaube, DAS hatten sich die Umweltschützer auch anders vorgestellt.


"Seit April dieses Jahres sind Elektroautos in Großbritannien zudem nicht mehr von der Kfz-Steuer befreit."

Nachdem man die Automobilisten erst mit einem Steuervorteil in ihr Verderben gelockt hat, kann man nun die Maske fallen lassen...


"Der Verband der Automobilhersteller (SMMT) erklärte gegenüber der BBC:

,,Die Einführung eines derart komplexen und teuren Systems, das ausgerechnet jene Fahrzeuge ins Visier nimmt, deren Verkauf für die Hersteller ohnehin eine Herausforderung ist, wäre ein strategischer Fehler". Eine kilometerbasierte Steuer auf Elektrofahrzeuge wäre daher ,,die falsche Maßnahme zur falschen Zeit".


"Komplexes und teures System"? In einem Elektrofahrzeug ist ALLES elektrisch. Und es ist ALLES digital. Es ist doch überhaupt kein Problem, vorhandene digitale Daten zu erfassen und zu verarbeiten. Hat die automobile Elite der Hersteller denn nicht daran gedacht, daß der Wegfall der Kraftstoffsteuer zu erheblichen Löchern in den Staatshaushalten führen wird? Für so dumm, daß sie die Hersteller für so dumm halten, sollte man die Bürger bitteschön nicht halten. Was uns zu der Frage führt, wer wie und wie lange in diesem Komplott zwischen Regierungen, Ministerien und Fahrzeugherstellern mitgemischt hat. Diese Situation KANN man doch nicht nicht bedacht haben. Es sind zu viele Personen beteiligt. Es MUSS welche geben, die auf diese Dinge hingewiesen haben. Ich erlaube mir die Frage, womit man sie zum Schweigen gebracht hat.


,,Derzeit besteht einer der größten Vorteile darin, dass Elektroautos zwar in der Anschaffung etwas teurer sind, im Betrieb aber deutlich günstiger. Eine solche Steuer würde diesen Vorteil teilweise zunichtemachen", kritisiert auch Nathan Coe, Geschäftsführer der Auto-Handelsplattform Autotrader, die Pläne.

Warum haben die Autobesitzer ihre alten Benzin- und Dieselfahrzeuge gegen Stromer ausgetauscht? Wegen der finanziellen Vorteile! Wenn es die nicht mehr gibt, werden die Bürger selbstverständlich das bessere Fahrzeug nehmen - und das ist eindeutig eines mit Flüssigtreibstoff. Mehr Tankstellen, dort keine Warteschlangen, keine überhöhten Preise, GROSSE REICHWEITE, Mitnahme von Extra-Kraftsoff in Reservekanistern kein Problem. Wer nimmt schon hunderte Kilogramm schwere Ersatzbatterien mit??? Fahrzeuge mit Flüssigkraftstoff haben ERHEBLICHE Vorteile. Aus diesem Grund ist der große Run auf Elektrofahrzeuge vorbei.

Und jetzt? Jetzt stürmen die Elektro-Protagonisten im Wasserglas und die Hersteller sinnen auf andere Möglichkeiten, ihren Elektroschrott doch noch zu verkaufen.

Eine neue Idee, die anscheinend auch von Tesla gepusht wird: Daß die Elektrofahrzeuge tagsüber mit ihren Batterien (Solar- und Wind-)Strom speichern, den sie nachts in das Netz speisen können. Man solle die Fahrzeuge als Zwischenspeicher benutzen. Merkwürdig, daß diejenigen, die bisher so lautstark gegen Wind- und Solarenergie gehetzt haben, an dieser Stelle anscheinend schweigen und die furchtbaren Energieverlust nicht kritisieren. Wobei die Energieverluste das kleinste Problem sind. Denn die Abnutzung der Batterien und der Elektroniken und der Einspeisungsgeräte kostet ein Vermögen. Wer soll das bezahlen!?


In Deutschland, dem Land der Dichter und Lenker:

"E-Autofahrer zahlen aktuell nur indirekte Abgaben, etwa die Mehrwertsteuer und Stromsteuer auf den Ladestrom."

DA haben ETLICHE anscheinend gar nichts gedacht. So eine Haushaltslücke muß doch gefüllt werden. Warum gibt es die Branntwein-Steuer? Und erst recht: Warum gibt es die Sekt-Steuer? Weil der Staat Geld will. Und es ist ihm jedes Mittel recht, um daran  zu kommen. Die Radfahr-Steuer ist auch schon im Gespräch. Und das ist garantiert nicht die letzte Steuer, die es geben wird - außer natürlich der Atemluft-Steuer. Die ist in jeder Hinsicht das Allerletzte.

Wenn Sie glauben, daß ich übertreibe, dann haben Sie die Nachrichten der letzten Monate nicht erlebt. Mamdani, der neugewählte Bürgermeister der Stadt New York (das ist irgendwo in Amerika, dem Land der untergehenden Staatsfinanzen), will die Steuer von der Hautfarbe abhängig machen: Weiße müßten mehr bezahlen. Der Rassismus der Antirassisten ist ebenso sichtbar wie die kriminelle Energie der Antifa-Faschisten.*

Wir leben in interessanten Zeiten...


*
"Das Leben in der Provinz / Der Antifa-Faschismus erteilt Hausverbot"
https://www.journalist.is/folia/index.php?msg=347



https://pbs.twimg.com/media/GSXQpbeXEAA-5pL?format=jpg&name=small

AribertDeckers

16.11.2025
Zinslose Fremdfinanzierung für die Energiekonzerne und wie man die Bürger damit reinlegt


Man darf bei Artikeln in der Zeitung (und überall woanders auch) nicht nur lesen, was drin steht. Man muß auch darauf achten, was NICHT drin steht. Das bedeutet beim Zitieren: man muß die Artikel GANZ zitieren. Erstens ist dann nichts aus dem Zusammenhang gerissen und zweitens kann man zeigen, was NICHT drin steht - und das ist sehr häufig wichtiger als das, was drin steht.

Gestern erschien in der "Frankfurter Rundschau" wieder ein Artikel, bei dem man besonders genau hinsehen muß. Deshalb aus juristischen Gründen vollständig zitiert:


https://www.fr.de/ratgeber/auto/bidirektionales-laden-bundestag-ebnet-weg-fuer-autos-94039403.html?utm_source=flipboard&utm_content=FR_de/magazine/Frankfurter+Rundschau+%E2%80%93+%C3%9Cberblick

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Neue Regelung könnte Elektroauto-Fahren praktisch kostenlos machen

Stand: 15.11.2025, 14:51 Uhr

Von: Oskar Jaume

Der Bundestag hat eine Weichenstellung vorgenommen, die E-Autos zu Stromspeichern macht und Haltern Einnahmen ermöglichen könnte.

Die Elektromobilität steht vor einem Paradigmenwechsel. Während E-Autos bisher ausschließlich als Stromverbraucher galten, rückt eine Technologie in den Fokus, die Fahrzeuge zu aktiven Teilnehmern am Energiemarkt machen könnte. Experten sehen darin enormes Potenzial für die Energiewende und für die Wirtschaftlichkeit der Elektromobilität. Bislang verhinderten jedoch rechtliche und bürokratische Hürden den Durchbruch dieser Innovation in Deutschland.

Ein Elektroauto an der Ladesäule
Der Bundestag hat mit einer Gesetzesänderung die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen, damit E-Autos künftig nicht nur laden, sondern auch Strom ins Netz zurückspeisen können. (Symbolbild) © NurPhoto/Imago

Der Bundestag hat am Donnerstag (13.11.25) den Weg für das bidirektionale Laden in Deutschland freigemacht. Mit einer Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes werden E-Autos rechtlich mit stationären Batteriespeichern gleichgestellt. Die bisher fällige Doppelbelastung durch Netzentgelte beim Ein- und Ausspeichern von Strom entfällt damit künftig. Diese Neuregelung wurde im Rahmen eines umfassenden Gesetzespakets zum Verbraucherschutz im Energiebereich beschlossen, wie aus der Beschlussfassung des Ausschusses für Wirtschaft und Energie hervorgeht.

Bidirektionales Laden: Vehicle-to-Grid wird in Deutschland wirtschaftlich nutzbar

Bei der Vehicle-to-Grid-Technologie können E-Auto-Batterien nicht nur Strom aus dem Netz laden, sondern auch wieder einspeisen. Die Fahrzeuge werden dadurch zu mobilen Stromspeichern, die automatisch aufladen, wenn Energie günstig ist, etwa nachts oder mittags bei hoher Solareinspeisung. Sobald die Strompreise steigen, geben sie die Energie zurück ins Netz. Der Energieversorger profitiert von der Flexibilität, der Fahrzeughalter erhält eine Prämie. Nach Berechnungen von Eon und BMW können Nutzer bei acht Stunden täglicher Netzanbindung bis zu 720 Euro jährlich erhalten.

    Rechenbeispiel: So viel können Sie verdienen
    Voraussetzung: Tägliche Standzeit am Netz Ihr E-Auto bleibt durchschnittlich 8 Stunden pro Tag an der Wallbox angeschlossen und nimmt am bidirektionalen Laden teil.
    Jährliches Erlöspotenzial:
    Nach Berechnung von Eon und BMW: bis zu 720 Euro pro Jahr
    Nach Agora-Studie (Prognose 2030): bis zu 500 Euro pro Jahr
    Kostenlos fahren dank Prämie Mit 720 Euro Jahreserlös können Sie Ihr E-Auto für rund 14.000 Kilometer laden – komplett kostenfrei.

    Zum Vergleich Der durchschnittliche deutsche Pkw legt laut Kraftfahrtbundesamt 12.320 Kilometer pro Jahr zurück. Die Prämie würde also mehr als die typische Jahresfahrleistung abdecken.

    Wie funktioniert der Verdienst? Der Energieversorger zahlt Ihnen eine Prämie dafür, dass Ihre Batterie als flexibler Stromspeicher zur Verfügung steht. Er verdient an der Preisdifferenz zwischen günstigen (z.B. nachts) und teuren Stromzeiten (z.B. abends).

Die Technologie bietet erhebliches Potenzial für die Stabilisierung der Stromnetze. Wenn Millionen E-Autos als dezentrale Speicher fungieren, können sie Überschüsse aufnehmen und bei Bedarf wieder abgeben. Dies hilft, Preisspitzen abzufedern und die schwankende Einspeisung erneuerbarer Energien auszugleichen. Allerdings bleibt eine zentrale Herausforderung bestehen: Für dynamische Tarife sind intelligente Stromzähler erforderlich, deren Ausbau in Deutschland jahrelang verschleppt wurde. Der Wirtschaftsausschuss des Bundestages kritisierte das bisherige Tempo als unzureichend und forderte die Bundesregierung zum Handeln auf.

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Der Verband der Automobilindustrie (VDA) begrüßt den Beschluss als wichtigen Schritt für die Markteinführung des bidirektionalen Ladens. Geschäftsführer Marcus Bollig betont die Bedeutung als Zukunftstechnologie für Elektromobilität und Energiesystem. Kritisch sieht der VDA jedoch, dass die Abschaffung der Stromsteuer-Doppelbelastung zunächst auf Nutzer mit eigener Photovoltaikanlage beschränkt bleibt. Experten rechnen damit, dass es neun bis zwölf Monate dauern wird, bis die neuen Vorgaben in den IT-Systemen der Netzbetreiber umgesetzt sind. E-Autos sind mittlerweile auch kaum teurer als Verbrenner.
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"Vehicle-to-Grid-Technologie"

Eigentlich, so dachte ich, sind wir in Deutschland, und die Landessprache ist Deutsch. Aber das hat sich inzwischen anscheinend geändert. Es ist schon JAHRE her, daß in einem Filmbericht ein deutschsprachiger Interviewter mit hochdeutschen Untertiteln übersetzt wurde, zu viel Lokalkaulorit verdirbt die Akustik...

Aber hier haben wir Schrift. Buchstaben! In einer Sprache, die definitiv nicht die unsere ist. Warum? Warum werden irgendelche Wald-und-Wiesen-Begriffe aus dem amerikanischen Technik-Sumpf einfach so zitiert? Einfach so, als ob Jeder hier in Deutschland sie auf Anhieb verstehen würde. Vor allem ist ärgerlich, daß die Wörter meist sehr schlampig sind, wie Vieles im Englischen.

"grid" ist das Netz, bei uns die 230-Volt-Netzversorgung. Oder schon 240 Volt? Irgendwie ist alles aus den Fugen geraten...

"vehicle" ist das Fahrzeug. Das wird an das Netz angeschlossen - und elektrischer Strom wird VOM Fahrzeug INS NETZ ("to") gespeist.
Warum nicht "Stromeinspeisung vom Fahrzeug ins Netz"? Aber das könnte Jeder verstehen. Ein Umstand, der auch in Foren schon öfter erwähnt wurde. Wenn es Jeder verstehen kann, dann ist doch der Glorienschein des "Wissenden", des "Journalisten", in Gefahr...

Aber das nur nebenbei, auch wenn es zum Erscheinungsbild solcher Artikel vieles erklärt...


"Der Bundestag hat am Donnerstag (13.11.25) den Weg für das bidirektionale Laden in Deutschland freigemacht. Mit einer Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes werden E-Autos rechtlich mit stationären Batteriespeichern gleichgestellt. Die bisher fällige Doppelbelastung durch Netzentgelte beim Ein- und Ausspeichern von Strom entfällt damit künftig. Diese Neuregelung wurde im Rahmen eines umfassenden Gesetzespakets zum Verbraucherschutz im Energiebereich beschlossen, wie aus der Beschlussfassung des Ausschusses für Wirtschaft und Energie hervorgeht."

Fahrzeuge sind mobile Dinge. "Stationäre Batteriespeicher" dagegen sind stationär. Die stecken fest, wie Bäume. Warum wurden diese feststehenden Batterien anders behandelt, bzw. warum wurden Fahrzeuge anders behandelt? WER hat den Unterschied beschlossen - und warum? Das steht in dem Artikel leider nicht. "Der Bundestag" ist übrigens keine Antwort. Es geht um die Macher und die Hintermänner.

Die Frage ist: Wer hat bisher von der alten Lage profitiert (was die alte Gesetzgebung erklärt), und wer profitiert von der neuen Lage (was die neue Gesetzgebung erklärt)?

Die Politiker tun das alles nicht ohne Grund. Jemand MUSS einen Vorteil haben, sonst geschieht nichts. Und dieser Jemand muß Zeit und Geld aufwenden, um Politiker "zu mobilisieren", daß sie, die Könige der geistigen Trägheit, etwas tun, etwas anderes als nichts tun.

Mit anderen Worten: hinter den so logisch klingenden Sätzen des Artikels ist eine Menge Sprengstoff, der allerdings nicht erwähnt wird.


Da ist die Rede von

"mobilen Stromspeichern, die automatisch aufladen, wenn Energie günstig ist, etwa nachts oder mittags bei hoher Solareinspeisung."

Also, die Situation ist die: Ein Fahrzeug mit Batterie wird geladen. Nehmen wir das einmal an. Dann, heißt es, es wird geladen, wenn die Energie preisgünstig ist: "etwa nachts". NACHTS!? Wie das? Nachts ist es dunkel. Kernkraftwerke gibt es keine mehr, die nachts noch Strom liefern würden. ES SEI DENN, man besorgt sich Strom aus dem Ausland, von dessen Kernkraftwerken. Das allerdings wäre ein dicke Sauerei, sowohl politisch als auch umwelttechnisch. Warum würde die hingenommen werden, bzw. hier direkt eingeplant werden?

Tatsache ist und bleibt, daß die Versorgung mit Strom aus "erneuerbarer Energie" noch immer bei weitem nicht den Bedarf deckt. Und nachts, das ist auch bekannt (trotz deutscher Schulmißhandlung der Schulkinder), ist es dunkel. Die Solarzellen (DIE treibende Kraft bei der Energieversorgung) liefern ... nichts.

Mit anderen Worten: da stimmt etwas nicht.


Andererseits: tagsüber scheint die Sonne, da wäre der Strom tatsächlich preiswert. Dann müßten die Fahrzeuge also TAGSÜBER geladen werden. Aber wie? Tagsüber werden die Fahrzeuge benutzt. ZUM FAHREN! Da hängen die nicht an der Stromversorgung. Und überhaupt: Wie sollen die alle geladen werden? Die Bevölkerung, hieß es schon vor einigen Jahrzehnten, hätte bequem Platz auf den Vordersitzen ihrer Fahrzeuge. Bei 84 Millionen Einwohnern wären das mindestens 40 Millionen Fahrzeuge.

Bescheidene Frage: Wie lädt man 40 Millionen Fahrzeuge GLEICHZEITIG auf?

Genau das ist das Kernproblem schlechthin. 40 Millionen Fahrzeuge sind 40 Millionen Motore. Die KÖNNEN tatsächlich ALLE gleichzeitig benutzt werden. Aber nur, wenn sie den Treibstoff (bzw die Energiequelle) an Bord haben. Bei Flüssigtreibstoff ist das kein Problem. Aber bei Strom? Es gibt keine 40 Millionen Ladetankstellen. Es KANN sie auch nicht geben. Und es ist mehr als nur hoffnungslos, das ändern zu wollen.

Der springende Punkt: Der elektrische Strom, der so günstig aus den Solarzellen kommen, kann nicht gespeichert werden, er muß sofort verbraucht werden. ODER man speichert ihn in den Fahrzeugen - worum es in der gegenwärtigen Kampagne geht.

Also: Wir haben billigen Strom, und der muß IN DIESER SEKUNDE in die Fahrzeuge fließen. Anders geht es nicht. Aber ohne 40 Millionen Elektrotankstellen geht das nicht. Kann es nicht und wird es nicht.

Was geht dann? Tatsache ist und bleibt, daß diese ganze Idee nur mit einer irrwitzig hohen Zahl von Ladestationen machbar ist. Damit ist sie auch schon erledigt. Tot. As dead as a dodo, um es im passenden Jargon zu sagen.


Gehen wir also davon aus, daß es eine Idee ist, die zwar lustig, aber reichlich dumm ist. Aber sie hat einen monetären Reiz, und der dürfte im Moment weitaus wichtiger sein als alles andere: Man suggeriert den Bürgern, daß es etwas Gutes gibt, und sie daran teilhaben können, wenn...

WENN sie etwas kaufen. Zum Beispiel, ohne das geht es nicht, ein Elektrofahrzeug. Damit dürfte der erste Nutznießer und Hintergrund-Drahtzieher ohne jeden Zweifel feststehen: die Automobilindustrie. Elon Musk bläst doch nicht umsonst in genau dieses Horn. Er will seine Autos verkaufen, egal wie schrottig oder sogar gefährlich sie sind. Die deutschen und anderen Hersteller sind aber auch nicht besser. Die wollen VERKAUFEN.

Und nicht nur die Fahrzeughersteller, sondern vor allem auch die Batteriehersteller. Das wiederum, auch für Fahrzeuge deutscher Produktion, sind chinesische Firmen. In China. Also noch mehr Abhängigkeit von China. Noch mehr Exportgefälle. Was können WIR den Chinesen noch verkaufen? Gar nichts mehr! Seit Helmut Kohl es geschafft hat, die deutsche Industrie zu ruinieren und die Firmen und deren Maschinen in China verschwinden zu lassen, brauchen die Chinesen nichts mehr von uns. Aber sie kaufen gerne weitere Firmen auf, um davon zu profitieren. Deutschland wird verarmt.

Und nun, die Kraftfahrzeughersteller wollen ihre Flaute überwinden, gibt es die grandiose Idee, die Batterien der Fahrzeuge als Zwischenspeicher zu benutzen. Für die Energiekonzerne ist das hervorragend. Anstatt selbst die Speicher zu bauen oder zu kaufen, MIETET man sie. Aber auf eine sehr hinterhältige Weise...


"Der Energieversorger profitiert von der Flexibilität, der Fahrzeughalter erhält eine Prämie. Nach Berechnungen von Eon und BMW können Nutzer bei acht Stunden täglicher Netzanbindung bis zu 720 Euro jährlich erhalten."

Lassen wir das Drumherum beiseite, worum geht es? Die Fahrzeughalter, in Eigenregie (!), also auch in Eigenverantwortung (!), klinken sich in die Stromversorgung ein, welche auch immer, und laden die Batterien ihrer Fahrzeuge in einer preislich günstigen Phase auf. Dann, in Eigenregie und in Eigenverantwortung, klinken sich die Fahrzeughalter zu einer anderen Zeit in die Stromversorgung ein, um den Strom aus den Batterien in das Netz zu speisen.

Soweit ist das das Grundprinzip. Aber, das ist jetzt die Frage: WANN ist der Strom BESONDERS günstig? WOHER weiß "man" das? Und WIE kommt man zu genau dieser günstigen Zeit an die Zapfstelle um die Batterien zu laden? Das mit den unmöglichen 40 Millionen Zapfstellen habe ich bereits erklärt...


Nun einer der Knackpunkte:

"Voraussetzung: Tägliche Standzeit am Netz Ihr E-Auto bleibt durchschnittlich 8 Stunden pro Tag an der Wallbox angeschlossen und nimmt am bidirektionalen Laden teil."

Voraussetzung: im Durchschnitt MINDESTENS 8 Stunden pro Tag im Netz. Aber WOZU!? Zum LADEN oder zum ENTLADEN?

Diese Frage klingt banal, aber da steckt Sprengstoff drin. Was nützt es, wenn das Fahrzeug tagsüber 8 Stunden an einer Zapfstelle hängt, dafür nachts mit Abwesenheit glänzt, nämlich genau dann, wenn (Dunkelflaute!) die Energiekonzerne den Strom so dringend brauchen?

Sehen wir uns deshalb die Rechnung näher an.

(Angenommen) tagsüber wird tatsächlich geladen, dann soll wunschgemäß nachts der Strom ins Netz geliefert werden. DAFÜR bekommt, und das muß auf die Wattminute genau abgerechnet werden, der Fahrzeughalter Geld. Eine Provision. Einen Anteil des Geldes, das die Energiekonzerne einnehmen, wenn die den Strom ANDEREN Bürgern und Firmen verkaufen.

Das bedeutet, daß es eine hochgenaue Abrechnung geben muß: Strom rein und Strom aus. Billiger Strom rein in die Batterien und teurer Strom raus aus den Batterien.

Soweit ist auch das noch zu verstehen. Tatsache ist aber, daß die Fahrzeuge TAGSÜBER zum Fahren benutzt werden, also gar nicht geladen werden KÖNNEN. Nachts, wenn sie herumstehen, DANN können sie stundenlang Strom abgeben. Aber wie, wenn die Batterien inzwischen leer sind, weil tagsüber nicht geladen werden konnten!?

Die so harmlos aussehenden 8 Stunden Minumum sind ein Teufelszeug.

Die entscheidende Frage: Wie fährt man am nächsten Tag mit einer (durch das nächtliche Entladen) leeren Batterie?

Um das mit dem Laden tagsüber, was viel zu lange dauert, zu vereinfachen, wird man idiotisch hochriskante Lademethoden konstruieren müssen, bei denen die gesamte Batterie in nur wenigen Minuten geladen wird, damit das nächste Fahrzeug an die Zapfstelle kann. Funktionieren kann das aber nur, wenn die Fahrzeuge Schlange stehen und wie am Fließband eines nach dem anderen geladen wird.

Frage: WER SOLL DAS MACHEN?

Antwort: DAS funktioniert NIE!

Es würde einzige und allein dann funktionieren, wenn die Batterien stationär und in der Verwaltung der Energiekonzerne sind. Was aber nicht ist. Weil die Energiekonzerne die Speicherung auf den Fahrzeughalter abwälzen. Wie gesagt: Eigenregie und Eigenverantwortung.

Zur Eigenverantwortung gehören ganz entscheidend Besitz und Betrieb. Die Energiekonzerne besitzen die Batterien nicht. Also sind sie denen egal. Der Betrieb besteht nicht nur aus dem Einklinken ins Netz und aus dem Ausklinken. Betrieb bedeutet vor allem ganz etwas anderes: KAUF der Batterien (also eine Investition) und fortwährende Alterung und Abnutzen durch die verstreichende Zeit und die physikalischen/chemischen Vorgänge beim Laden und Entladen. Der Betrieb der Batterien als Zwischenspeicher schädigt die Batterien erheblich. Nutznießer davon sind in erster Linie die Batteriehersteller und die Fahrzeughersteller. Das werden die ungerne oder gar nicht zugeben, aber es ist eine Tatsache.

Das heißt: Die Energiekonzerne bürden die Investitionen für die Batterien den Fahrzeughaltern auf, und die Kosten für die Alterung natürlich auch. Davon sehe ich in dem obigen Artikel aber nichts. Er liest sich wie seichte Reklame der Hersteller. Ich will nicht fragen, ob der Artikel eine Auftragsarbeit für die Hersteller ist, aber ein erhebliches G'schmäckle hat er schon.


"Die Technologie bietet erhebliches Potenzial für die Stabilisierung der Stromnetze. Wenn Millionen E-Autos als dezentrale Speicher fungieren, können sie Überschüsse aufnehmen und bei Bedarf wieder abgeben."

Das könnte glatt aus einem Unterricht für Politikersprech stammen: völlig sinnloses Geplappere, Eindruck schindend mit hochtrabenden Larifari-Begriffen, und die wesentliche Dinge gehen völlig unter.

Wie gesagt: Man muß sehen, was in einem Artikel steht, und was nicht.

Was die Zwischenspeicherung angeht: Der Mißbrauch der ahnungslosen Fahrzeughalter durch die Energiekonzerne wird sich böse rächen.

Die Zeche zahlen all jene, die von den Konzernen und ihren Politikern auf's Kreuz gelegt werden. Das wird sehr, sehr teuer.