The Vatican, as a state, states orders

Started by AribertDeckers, June 12, 2026, 05:30:02 AM

AribertDeckers

12.6.2026
The Vatican, as a state, states orders

A pun to enjoy...


Der Vatikan, als Staat, gibt Order/Orden


https://x.com/JuedRundschau/status/2065085538877538449

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Jüdische Rundschau @JuedRundschau

Papst Leo XIV. hat dem iranischen Botschafter beim Heiligen Stuhl den Piusorden verliehen — eine Auszeichnung, die traditionell Personen gilt, die sich um die katholische Kirche und den Heiligen Stuhl verdient gemacht haben. Dass ausgerechnet ein Vertreter jenes Regimes geehrt wird, das den Terror der Hamas, der Hisbollah und der Houthis finanziert, koordiniert und ideologisch antreibt, ist mehr als eine diplomatische Ungeheuerlichkeit. Es ist eine moralische Bankrotterklärung. Laut dem Weltverfolgungsindex 2026 des christlichen Hilfswerks Open Doors sind weltweit 388 Millionen Christen Verfolgung und Diskriminierung ausgesetzt — ein neuer Höchststand. Fast alle Haupttäter sind islamische Staaten. Der Iran steht auf Platz 10 dieser Schande. Ein Papst, der ausgerechnet dem Botschafter dieses Regimes einen Orden verleiht, verrät nicht nur die Juden — er verrät seine eigenen verfolgten Glaubensbrüder. Der Vatikan wiederholt damit ein Muster, das aus der Geschichte nur allzu bekannt ist: das Schweigen — und mehr als das Schweigen — angesichts der Vernichtung der Juden in finsterer Zeit — finster für die jüdische, aber auch für die deutsche Geschichte. (JR)

Von Thilo Schneider

Wenn Sie als Mensch oder beruflich etwas Außerordentliches leisten – vielleicht sogar unter Lebensgefahr – dann bekommen Sie nach getaner guter Tat vielleicht eine schöne Auszeichnung. Weil Sie nicht nur selbstlos agiert haben, sondern auch ein Vorbild für andere Menschen sein sollen. Generäle bekommen nach gewonnenen Schlachten Orden angeheftet (nach verlorenen Schlachten werden sie gelegentlich erschossen), waren Sie als Zivilperson oder Künstler nicht nur erfolgreich, sondern auch regierungsgefällig, dann kann sie der englische König zum Ritter schlagen oder, in Deutschland, das gerade Bundespräsidentende verleiht Ihnen für ,,lieb sein" ein ,,Bundesverdienstkreuz" für gutes Betragen im Zivil- und Berufsleben. Damit können Sie dann schön in der Öffentlichkeit herumstolzieren, damit jeder sieht: ,,Aha, da kommt ein guter Mensch!" - und sich schämt, weil er eben keinen Orden abbekommen hat.

Manche Orden werden auch posthum – also nach dem Tod – verliehen, wenn sich die politischen Verhältnisse gedreht haben. Der Ausgezeichnete hat zwar nichts mehr davon, aber seine Hinterbliebenen können sich das Lametta schön unter das Sterbebildchen hängen und in der Todesanzeige macht sich sowas ja auch gut.

Der höchste Preis, den Sie erringen können, ist der noble Nobelpreis, dafür müssen Sie auf dem Gebiet der Wissenschaft aber Herausragendes leisten, ein paar gute Bücher geschrieben haben oder, wenn sie amerikanischer Präsident mit der richtigen Hautfarbe sind, kurz nach Amtsantritt keinen neuen Krieg angezettelt haben – wenigstens, solange die alten Kriege nicht erledigt sind.

https://juedischerundschau.de/article.2026-06.vatikan-orden-fuer-teherans-terror-paten.html

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4:55 PM · Jun 11, 2026
1,696 Views
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AribertDeckers

12.6.2026
Papst Ratzinger tritt zurück: Dombuchhandlung Fulda vertreibt Sex-Artikel


Der Vatikan/die katholische Kirche hatte Aktien von Hispano Suiza, einem Rüstungshersteller, der unter anderem Panzer baute, die, das ist der Sinn der Sache, Menschen töten sollten.

In Deutschland - und woanders auch - war die katholische Kirche in Produktion und Handel von Pornographie (einer "der größten Produzenten pornographischer Bücher in der Verlagswelt") und Satanismus tätig.

Die katholische Kirche ist ein gewerbliches Unternehmen, das sich als Kirche tarnt und den Leibeigenen Regeln vorschreibt, an denen sie selbst sich selbstverständlich nicht hält.


Die Foristen von ALLAXYS-1 haben in Sachen Kirche und Religion viele, viele Fundstücke gesammelt. Unter anderem über das ...:


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https://www.allaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=7281.0

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ama
Jr. Member

Papst Ratzinger tritt zurück: Dombuchhandlung Fulda vertreibt Sex-Artikel
« on: October 25, 2011, 09:33:22 AM »

 

Die Dombuchhandlung ist ein kleiner Fisch. Ein ganz kleiner. Aber einer, der stinkt wie die Hölle...

Wie gesagt, die Dombuchhandlung ist ein kleiner Fisch. So richtig an die nackte Haut geht einer "der größten Produzenten pornographischer Bücher in der Verlagswelt" (siehe Zitat!), die Verlagsgruppe Droemer Knaur GmbH & Co. KG, wovon der katholische Konzern "Weltbild" 50 Prozent besitzt:

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Weltbild ist nach eigenem Angaben mit 50 Prozent an der Verlagsgruppe Droemer Knaur GmbH & Co. KG beteiligt. Einem der gößten Produzenten pornographischer Bücher in der Verlagswelt. Dem Unternehmen geht es dabei so gut, daß es dieses Jahr entgegen des Branchentrends eine große Buchmessen-Party am Messedonnerstag abhielt.

Jokers – eine Marke von Weltbild – verramscht übrigens seit Jahren Porno-Bücher. Bevorzugt werden dabei Titel der Weltbildtochter Droemer Knaur, die aktiv, etwas versteckt, im Katalog beworben werden.
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mehr:
Weltbild produziert und verbreitet aktiv Pornographie
http://www.katholisches.info/2011/10/21/weltbild-produziert-und-verbreitet-aktiv-pornographie/


Hat die Katholische Kirche früher Panzer gebaut (wieso auch nicht, schon die Engel haben Schwerter und rotten damit ganze Völker aus! *), ist ihr auch Pornographie ein dickes Geld bringender Geschäftszweig:

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Heute hat das Unternehmen 6400 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz von rund 1,7 Milliarden Euro. Im Onlinebuchhandel ist das Augsburger Verlagshaus die Nummer zwei nach Amazon.
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mehr:
Katholische Kirche macht mit Pornos ein Vermögen
http://www.welt.de/vermischtes/article13679586/Katholische-Kirche-macht-mit-Pornos-ein-Vermoegen.html


Seit 30 Jahren...

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Die gespielte Überraschung der Amtsträger

Die nach außen getragene Überraschung vieler kirchlicher Entscheidungsträger, dass in ihrem Großverlag Pornografisches vertrieben wird, ist gespielt. Schlecht gespielt. Seit Jahren gehen bei den Bischöfen Beschwerdebriefe von Gläubigen ein, die stereotyp bischöflicherseits so oder ähnlich beantwortet werden:

"Wir bestätigen den Eingang ihres Schreibens, das Herr Bischof ... zur Kenntnis genommen hat. Ich darf Ihnen versichern, dass Herr Bischof ... den darin geäußerten Fragen nachgehen wird."

Seit 30 Jahren hantiert die katholische Kirche mit "Weltbild". Seit 30 Jahren ein Flirt mit Geld und Macht. Unter Missachtung ethischer und moraltheologischer Verpflichtungen hat sich die Kirche mit ihrem hauseigenen Konzern zu einem "Major Player" im Mediengeschäft hochgepuscht.
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mehr:
http://www.welt.de/vermischtes/article13679586/Katholische-Kirche-macht-mit-Pornos-ein-Vermoegen.html


Aber es ist nicht bloß Pornographie! Nein, noch viel schlimmer:

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kann man ohne Probleme sogenannte verschiedenste Esoterikangebote, aber auch Voodoo-Puppen oder sogar satanistische "Original Aleister Crowley Toth Tarot-Karten" erwerben.
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mehr:
http://www.kath.net/detail.php?id=33651




http://www.kath.net/detail.php?id=33651

schreibt auch, daß die Bischöfe "Weltbild" angeblich verkaufen woll(t)en:

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Für die beteiligten Bistümer sind die Nachrichten vom Weltbild-Verlag offensichtlich nicht besonders angenehm. Im Hintergrund soll es durchaus intensive Gespräche geben, wie KATH.NET erfahren konnte. "Off the record" ist zu erfahren, dass verschiedene Bistümer Weltbild lieber heute als morgen verkaufen möchten; allerdings ist ein Käufer derzeit nicht zu finden.
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Wieso verkaufen? Geht es denn NOCH VERLOGENER!? Es gibt doch keine bessere Gelegenheit, den Sumpf Pornographie UND SATANISMUS mit Stumpf und Stiel auszureissen, als ratzfatz die Produktion und den Handel mit diesem Teufelszeug (sic!) einzustellen! Die Bischöfe haben es doch in der Hand! Sie haben es in der Hand und sie hatten es in der Hand. Aber sie haben es nicht getan.


Nicht vergessen wollen wir auch die Vertuschungsaktionen zu den VIELEN Fällen von Kindesmißbrauch unter Tuch, Mantel und Knute der Katholischen Kirche.  Sieht man solche Buchtitel, die über "Weltbild" verkauft werden, versteht man die Dinge doch gleich viel besser:




http://www.welt.de/multimedia/archive/01491/purmagazin_schlamp_1491786l.jpg
Foto: Blue Panther Books



Beweismaterial gegen die Pfaffenmafia:

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Bischöfe wissen um "Weltbild"-Skandal

Im Frühjahr 2008 trafen sich in einer bayerischen Bischofsstadt einige entschlossene Katholiken und erstellten eine 70-seitige Dokumentation über das fragwürdige Angebot des katholischen ,,Weltbild"-Verlages. Diese Dokumentation wurde allen deutschen Diözesanbischöfen zugeschickt, deren Bistümer Miteigentümer des ,,Weltbild"-Verlages sind.

In der Informationsmappe wurde beispielhaft nachgewiesen, dass "Weltbild" mit der Verbreitung von Sexbüchern, Gewaltverherrlichung, Esoterik, Magie und Satanismus eine Menge Geld verdient. Die Aktivisten nannten ihre Initiative "Katholisches! Weltbild" und forderten die Bischöfe als verantwortliche Eigentümer in einem beigefügten Schreiben zum sofortigen Handeln auf. Erschüttert hat das die hohe Geistlichkeit kaum.

Mehr als die Hälfte aller betroffenen Bischöfe ließ nicht einmal den Eingang bestätigen und beantwortete auch einen später nachgeschobenen Brief nicht. Die Antwort aus dem Erzbischöflichen Ordinariat in München war gar zynisch.

Beschwerdebriefe werden ignoriert

Dem "PUR"-Magazin – einer Zeitschrift, die sich selbst, selbst als "wertkonservativ" und "katholisch mit Sympathie für Papst und Kirche" bezeichnet – liegt der im Auftrag von Erzbischof Marx am 5. Juni 2008 an die Initiative "Katholisches! Weltbild" geschriebene Antwortbrief vor, verfasst vom Erzbischöflichen Finanzdirektor, Dr. Sebastian Anneser.

Darin heißt es: "Gestatten Sie mir aber dennoch eine kleine persönliche Anmerkung. Sie und die in der Anlage genannte Initiative ,Katholisches! Weltbild' haben verdienstvoller Weise mit viel Mühe alles Unkraut aufgestöbert. Als Priester, dem die Glaubwürdigkeit eines kirchlichen Unternehmens sehr wohl auch ein großes Anliegen ist, fällt es mir schwer, alle Energie ausschließlich darauf zu verwenden, noch das letzte Unkraut auszureißen, selbst wenn ich dabei wissentlich Gefahr laufe, den Weizen im Acker – zu vernichten. Und aus meiner und sicher auch Ihrer Kenntnis des Unternehmens wäre ich dankbar, wenn ich mit ebenso großem Engagement Bestätigung und Anerkennung erführe für den vielen Weizen, der beispiellos über ,Weltbild' unter das Volk gestreut wird."
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Knaur, Porno und Männerhände auf Frauengeschlechtsteilen:



http://www.welt.de/multimedia/archive/01491/purmagazin_koenner_1491789l.jpg


http://www.katholisches.info schreibt:

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(Augsburg) Nachdem dieses Online-Magazin die Öffentlichkeit am Montag auf das Pornogeschäft des Web-Shops Weltbild hingewiesen hat und andere Medien am Dienstag und Mittwoch dies aufgegriffen haben, reagierten die Bischöfe verstört mit Erklärungen und Pressemitteilungen, die wohl eher das Ziel haben, die Dinge zu verharmlosen und das Problem, wie so oft, auszusitzen.

Bei der Konfrenz der bayerischen Bischöfe sagte Kardinal Reinhard Marx:
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Ich zitiere das, weil es um den zeitlichen Zusammenhang geht, erstens um das JETZT und zweitens um die Reihenfolge. JETZT ist nämlich DREI JAHRE nach 2008!

Also: Soweit ich den Artikel verstehe, sagt JETZT der Kardinal Reinhard Marx:

http://www.katholisches.info/2011/10/21/weltbild-produziert-und-verbreitet-aktiv-pornographie/

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Bei der Konfrenz der bayerischen Bischöfe sagte Kardinal Reinhard Marx:

"Es gibt Filtersysteme, die verhindern können, daß solche Literatur vertrieben wird. ... Wir wollen in unseren Verlagen weder Pornografie noch Gewaltverherrlichung. ...  Wenn wir davon hören, gehen wir der Sache nach, und dann wird das unterbunden."

Entweder hat Kardinal Marx keine Ahnung oder er verharmlost das Pornogeschäft seines Unternehmens Weltbild bewußt. Schuld sollen nur nicht vorhandene Filter sein, die die Anzeige der kritisierten Titel des Gesamtangebots des deutschen Buchmarktes nicht verhindern. Aktiv werde das Pornogeschäft nicht betrieben.
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Kardinal Reinhard Marx: "Wenn wir davon hören, gehen wir der Sache nach, und dann wird das unterbunden."


Dann hat er jetzt die Pflicht, SOFORT den ganzen Porno- und Satanistensumpf der Katholischen Bücherproduktion zu schließen. Sofort. Ohne Wenn und Aber.


Aber: WEIT GEFEHLT! Die Deutsche Bischofskonferenz teilt am 20.10.2011 der Weltöffentlichkeit in einer Presseerklärung mit:

http://www.dbk.de/presse/details/?presseid=1990

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Pressemeldung
20.10.2011 - Nr. 160
20.10.2011: Erklärung zum Sortiment der Verlagsgruppe Weltbild

Im Anschluss an die heutige Sitzung des Aufsichtsrats der Weltbild-Gruppe erklären der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Dr. Klaus Donaubauer, und das Aufsichtsratsmitglied, Pater Dr. Hans Langendörfer SJ, Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz:

"Die Verlagsgruppe Weltbild ist das größte Buchhandelsunternehmen Deutschlands und steht deshalb in einer besonderen gesellschaftlichen Verantwortung. Ihr Sortiment erfährt eine ständige Prüfung hinsichtlich der Wertbindungen der kirchlichen Gesellschafter. In diesem Sinn befasst sich der Aufsichtsrat auch regelmäßig mit dem Angebot der elektronischen Vertriebswege. Die Geschäftsführung wurde angehalten, ihrer Verantwortung in diesem Bereich konsequent zu entsprechen."
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Würde man sagen, diese Kirche solle zum Teufel gehen, so geht das nicht. Sie ist es doch, die satanistische Bücher produziert. Sie ist es doch, die Kindesmißbrauch betreibt, beschönigt und vertuscht.

Die Katholische Kirche IST der Teufel.




Zur Beweissicherung asserviert:

http://www.kath.net/detail.php?id=33651

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WELT - 25. 10. - Pornoskandal bei Weltbild.de

[...]

Weltbild bietet neben den "Sex"-Artikel auch Esoterik und Satanismusartikel an. Seit Dienstag erste kosmetische (?) Änderungen bei Weltbild.de – Auch Dombuchhandlung Fulda vertreibt Sex-Artikel

Augsburg (kath.net)
Der Skandal um den Weltbild-Verlag weitet sich weiter aus. Nach dem Pornoskandal, der derzeit nach wie vor nicht bereinigt ist, steht jetzt auch ein anderes Sortiment bei Weltbild in der Kritik. So kann man ohne Probleme sogenannte verschiedenste Esoterikangebote, aber auch Voodoo-Puppen oder sogar satanistische "Original Aleister Crowley Toth Tarot-Karten" erwerben. Für die beteiligten Bistümer sind die Nachrichten vom Weltbild-Verlag offensichtlich nicht besonders angenehm. Im Hintergrund soll es durchaus intensive Gespräche geben, wie KATH.NET erfahren konnte. "Off the record" ist zu erfahren, dass verschiedene Bistümer Weltbild lieber heute als morgen verkaufen möchten; allerdings ist ein Käufer derzeit nicht zu finden.

Im Zentrum der Kritik der jüngsten Entwicklung steht derzeit unter anderem auch Klaus Donabauer. Der Finanzdirektor des Bistums Augsburg ist Aufsichtsratsvorsitzender von Weltbild.de und damit mitverantwortlich für die Geschäftsführung und das Sortiment. Vergangenen Donnerstag hatte er gemeinsam mit P. Hans Langendörfer in einer Erklärung folgendes veröffentlicht: "Die Verlagsgruppe Weltbild ist das größte Buchhandelsunternehmen Deutschlands und steht deshalb in einer besonderen gesellschaftlichen Verantwortung. Ihr Sortiment erfährt eine ständige Prüfung hinsichtlich der Wertbindungen der kirchlichen Gesellschafter. In diesem Sinn befasst sich der Aufsichtsrat auch regelmäßig mit dem Angebot der elektronischen Vertriebswege. Die Geschäftsführung wurde angehalten, ihrer Verantwortung in diesem Bereich konsequent zu entsprechen".

Seit Dienstagvormittag tut sich bei Weltbild.de zumindest kosmetisch etwas. So sind seit heute die entsprechenden Angebote unter dem Suchbegriff "Sex" oder "Erotik" nicht mehr auffindbar. KATH.NET-Leser weisen aber darauf hin, dass derzeit nach wie vor entsprechende Produkte online sind oder mit anderen Suchbegriffen aufgerufen werden können.

Bei der Weltbild-Tochter Droemer und Knaur gibt es bis jetzt keine Rückmeldung auf die Frage, ob jetzt die Produktion (!) von Erotik und Sexartikel eingestellt wird. Unter Knaur Erotik findet man zahlreiche eindeutige Angebote wie "Wilde Obsession", "Sündige Spiele" oder "Absolut Sex".

KATH.NET-Leser haben KATH.NET informiert, dass auch die Dombuchhandlung in Fulda Sex- und Pornoartikel im Onlineangebot hat. So kann man dort ohne Probleme Filme wie "Der Porno für Paare" oder "Der Porno für Paare – Oralverkehr" und viele andere einschlägige Artikel bestellen. KATH.NET hat die Dombuchhandlung sowie das Bistum Fulda um eine Stellungnahme ersucht.


WELTBILD.de
Bistum Augsburg - Dr. Klaus Donabauer
Deutsche Bischofskonferenz
Dombuchhandlung Fulda
Diskussion auf Facebook und KATHNEWS.com:
Diskussion auf Kathnews.com

BERICHT auf WELT.de über den Sexskandal vom 25. Oktober 2011

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Lesermeinung    M.Schn-Fl vor 13 Minuten

Zitate 2
2008 wurde in Buchform einer weitere gründliche theologisch kommentierte Dokumentation zusammengestellt und an die Bischöfe versandt. Daraufhin gab es wieder viele Antworten, die versuchten zu erklären aber auch wieder Abhilfe versprachen.

Ich zitiere aus der Antwort der DBK [Deutsche Bischofskonferenz]:

"Das Ringen zwischen Profil und Profit gehört zu den täglichen Herausforderungen des Verlagsunternehmens.......Die Verlagsgruppe hat bereits vor mehreren Jahren einen Theologen eingestellt. Er soll im Dialog mit den Lektoren bewirken, dass Titel mit kirchenfeindlichem, pornographischen oder gewaltverherrlichendem Inhalt nicht in das Verlagsprogramm aufgenommen werden. Dieses Prüfteam wurde inzwischen um 3 Personen erweitert. in diesem Kontext ist zu erwähnen, dass bei der Augsburger Verlagsgruppe rund 225 Mitarbeiter in den Bereichen Programm und Einkauf aus 50.000 Angeboten jährlich etwa 10.000 Titel für das Weltbild-Angebot auswählen."


Bei 50.00 Titel und 4 Prüfern sind ca. 150 Titel pro Tag z

    Alchemyst vor 21 Minuten

Warum erst jetzt? Das Problem WAR lange bekannt.
Ich hatte bereits in verschiedenen Kommentaren das Problem Esoterik und Okkultismus via Weltbild angesprochen. Warum reagiert man erst jetzt? Das Problem WAR lange bekannt. (Genauso wie bei den pädophilen Priestern. Auch darüber wussten doch fast alle Insider bescheid.)

Ich sehe das eigentliche Problem darin, dass die DBK nicht LEITET. Spielball von Verwaltungen, ZKdK, Gremien, Experten und anderen "Spezialisten" ist. - Diese Führung führt einfach nicht. - Liebe Nickmännchen ohne Kontrollkompetenz und den Willen anzuecken.

Wichtig wären praxisrelevante Leitlinien.

Fortsetzung folgt.

    Kinder Gottes vor 25 Minuten

Balken
@noemi

grundsätzlich sollte wohl für alle
Institutionen gelten:

Was siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, doch den Balken in deinem Auge nimmst du nicht wahr ???

    uwato vor 26 Minuten


Ach, unsere Bistümer und Bischöfe würden noch nicht einmal merken, wenn sie sich bei Beate Uhse engagieren würden denke ich - oder? Ich habe ganz bestimmt nichts gegen Sex (in der Ehe) - akzeptiere aber die genannten Angebote nicht. Aber - Geld stinkt nicht.

    M.Schn-Fl vor 29 Minuten

Zitate aus der Bischofskonferenz
2005 fand sich eine Gruppe von aktiven Katholiken aus Laien und Amt zusammen, um gegen das Angebot des Weltbildverlages vorzugehen. Von allen angeschriebenen Eigentümerbischöfen antwortete einer persönlich. Der EB von Bamberg Prof. Dr. Schick zeigte sich höchst betroffen und intervenierte. Drei Bischöfe liessen durch ihre Aufsichtsratmitglieder bzw in einem Fall durch ihren Sekretär antworten, die ebenfalls Abhilfe versprachen. Nichts geschah.
Die erste Dokumentation mit hunderten von aus dem Internetangebot ausgedruckten Beispielen wurde persönlich einem Bischof übergeben, der Mitglied der Medienkommission der DBK ist und auch diese Dokumentation dort vorlegte. Darauf hin erhielt ich einen Brief von der DBK, in dem man sich erschrocken zeigte und und mitteilte, dass man einen Theologen als Berater des Verlages beauftragt habe. Einige der schlimmsten Titel verschwanden aus dem Angebot. Dann allerdings ging es munter weiter.

    nemrod vor 30 Minuten


So - WELT-Online Schlagzeile! Prima- und erneut kann gegen die Kirche geschrieben werden - nur jetzt ist die Kritik 100% richtig - vlt werden die Schlafmützen in den bischöflichen Ordinariaten mal endlich wach!

    Gandalf vor 30 Minuten


Jetzt berichtet die WELT ganz groß, mit Erwähnung von kath.net, soviel zur Frage, ob KATH.NET hier noch mehr berichten sollte oder nicht ;-)
weiter »

    peregrino vor 38 Minuten

Vertuschen
Die kosmentische Korrektur an der Oberfläche verläuft nach dem bekannten Muster der Vertuschung. Wenn die Oberfläche wieder sauber ist, wird schon keiner mehr tiefer graben und wenn kann man ihn dann eben als Wühler brandmarken, der wahrscheinlich noch ein perverse Lust dabei empfindet. NEIN!!! Nach diesem Prinzip sind die Verbrechen einzelner Kleriker zum Missbrausskandal der Kirche geworden. Wenn die Bischöfe daraus nichts gelernt haben, dann müssen wir Laien jetzt die Dreckarbeit machen und jedes einzelne Ding aus dem Sumpf ziehen und mit der Frage hochhalten: wollt ihr daran Geld verdienen?
@Gandalf@Noemi
Noemi will den Kopf in den Sand stecken. damit rechnen die Vertuscher. Gandalf bitte weiter machen alles aufdecken, Sparte für Sparte, Titel für Titel. nur so lässt sich den Vertuschern und Kosmetikern das Handwerk legen! es geht nur konkret!

    prim_ass vor 57 Minuten

Salamitaktik
Was mich dabei befremdet ist das scheibchenweise Einräumen von Versäumnissen. Schon als kath.net auf die Erotik-Artikel hinwies, hätte eine vollständige Sichtung des gesamten Angebots erfolgen müssen. Weit gefehlt! Nur auf das, was kath.net öffentlich macht, wird - eventuell - auch reagiert. Salamitaktik!

    Gandalf vor einer Stunde


@Noemi: Welche Sparten und Untersparten? Im Artikel wurde das Gesamtangebot kritisiert: Sex, Esoterik und Okkultismus.

Nochmals: Es geht hier um einen Verlag, der zu 100 % im Eigentum der Kirche ist. Wenn hier dann 2500 Sex und Pornoangebot, hunderte Esoterik und Okkultismusangebote drinnen sind, dann ist das Wort "Skandal" als Wort hier durchaus angebracht, selbst Bischöfe in Deutschland sprechen - off the record - natürlich genau mit der Sprache.

    Guiseppe vor einer Stunde

Persönliche Überzeugungen deutscher Bischöfe?
"So kann man ohne Probleme sogenannte verschiedenste Esoterikangebote, aber auch Voodoo-Puppen oder sogar satanistische "Original Aleister Crowley Toth Tarot-Karten" erwerben."

Offensichtlich steht dieses Zeugs und dessen Inhalt zumindest nicht im großen Widerspruch zu den persönlichen Überzeugungen der Mehrheit der deutschen Bischöfe. Oder drücken die mitverantwortlichen weil beteiligten Herren des deutschen Episkopats aufgrund des lukrativen Geschäfts beide Augen zu?

    Noemi vor einer Stunde

hoffentlich
wird jetzt nicht jede einzelne Sparte des Weltbildverlagsangebotes als Skandalausweitung einzeln bearbeitet. Bei allem Verständnis und auch Einverständnis mit der Kritk am Angebot und der Geschäftemacherei mit Pornographie und deren Randerscheinungen ( von den linken mainstreamblättern süffisant aufgenommen- weil Pornographie nach deren Selbstverständnis ja eine elementares menschliches Grundbedürfnis ist ) wäre hier weniger mehr- soll heißen, man kann das Gesamtangebot kritisieren und muß nicht aus jeder einzelnen Untersparte einen eigenen Artikel machen.

    Interessiert vor einer Stunde

Verwunderung
Was ist nur mit den Christen los, dass sie nicht selbst merken, was da verkauft wird? Muß erst dankenswerterweise ein Internetportal auf diese aufmerksam machen? Danke Kath Net!!!

    Waeltwait vor einer Stunde

Warum denn verkaufen ?
Es würde doch genügen wenn das Angebot des Verlages bereinigt würde. Alle diesbezüglichen Schriften, CD´s DVD´s ect verbrennen. Und dann nichts mehr nachbestellen. Richtig gute Medien verbreiten. Damit könnte der Verlag viel für den Glauben und die Kirche tun.

Man kann eben nicht Gott und dem Mammon dienen.



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*) Renate Ratlos: "Engel haben Schwerter!"
http://www.ariplex.copm/ama/ama_rr20.htm

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