Die 'Stellungnahme' zum aktuellen Forschungsstand bei ME/CFS, 22.7.2025

Started by AribertDeckers, July 23, 2025, 10:53:24 AM

AribertDeckers

23.7.2025
Die 'Stellungnahme' zum aktuellen Forschungsstand bei ME/CFS, 22.7.2025

1. Übersicht
2. die Stellungnahme
3. die Analyse
4. Kommentare zur ''Stellungnahme' zum aktuellen Forschungsstand bei ME/CFS, 22.7.2025


Vorbemerkung:

Martin Rücker meldet einen sehr obskuren Vorgang aus der DGN:

https://x.com/martinruecker/status/1948036797277106333

[*quote*]
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Martin Rücker @martinruecker

und noch ein Nachtrag zur #DGN Stellungnahme #MECFS:

Die DGN-Kommission Neuroimmunologie habe "wichtigen Input" geliefert, aber die Stellungnahme nicht mit beschlossen oder gezeichnet. Dies hat nur der DGN-Vorstand. Nachträgliche Auskunft der Pressestelle gerade.

5:05 PM · Jul 23, 2025
6,501 Views
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AribertDeckers

23.7.2025
Der Text der 'Stellungnahme' der DGN zum aktuellen Forschungsstand bei ME/CFS, 22.7.2025


Dies ist der volle Wortlaut der "Stellungnahme":


https://www.dgn.org/artikel/zum-aktuellen-forschungsstand-bei-me-cfs

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© DGN

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Zum aktuellen Forschungsstand bei ME/CFS

Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN)*
22. Juli 2025

Die Myalgische Enzephalomyelitis / das Chronic Fatigue Syndrome (ME/CFS) erfährt aktuell eine besondere politische und mediale Beachtung. Es handelt sich um eine komplexe chronische Erkrankung mit vielgestaltiger Symptomatik, bei der die Diagnostik und Therapie schwierig sind, da Krankheitsmarker oder etablierte Behandlungen fehlen.

Fachleute schätzen die Erkrankung bislang uneinheitlich ein: Während ME/CFS von einigen als dramatisch unterdiagnostiziert oder vernachlässigt angesehen wird, stellen andere es als primär somatisch bedingte Erkrankung in Frage. Das Thema ist für die Neurologie besonders relevant, da viele Betroffene hier Rat suchen, und erfährt bei der DGN eine wissenschaftlich geprägte hohe Beachtung. Aus neurologischer Sicht ist es problematisch, dass mit dem Begriff der ,,Enzephalomyelitis" eine Entzündung des Gehirns und Rückenmarks postuliert wird, die in aller Regel bei "ME/CFS" nicht nachweisbar ist. Da es neben der potenziellen Heilung und Linderung von Beschwerden auch um den Schutz der Erkrankten geht, sollte abwägend und evidenzbasiert vorgegangen werden, um nicht unwissenschaftliche Diagnostik und Therapien zu unterstützen, die Betroffene gefährden könnten.

Die wichtigsten Argumente sind dabei:

In den letzten fünf Jahrzehnten ist es nicht gelungen, ME/CFS mit Biomarkern wie Blut oder Liquortests oder in der Bildgebung des Gehirns (v. a. MRT) zu identifizieren.

  • ***    Bei dem Leitsymptom der Symptomverschlechterung nach Anstrengung (Post-exertional Malaise (PEM)) gibt es viele Befunde zu Gruppenunterschieden zwischen ME/CFS Betroffenen und gesunden Kontrollen; trotzdem bleiben die genauen biologischen Ursachen/Mechanismen der Symptomatik unklar.
    .
  • ***    Es handelt sich um ein vielgestaltiges, nur schwer einzugrenzendes Beschwerdebild, das teilweise anatomisch und physiologisch nicht erklärbare Formen annimmt. Es überlappt mit zahlreichen Erkrankungsphänomenen aus der Inneren Medizin, Rheumatologie, Endokrinologie, Psychiatrie, Psychosomatik und Infektiologie.
    .
  • ***    Die vorliegenden Studien zur Häufigkeit von ME/CFS haben oft große methodische Schwierigkeiten, u.a. heterogene Populationen, inadäquate Kontrollgruppen, erschwerte Objektivierung der Symptome. Dasselbe gilt für Risikofaktoren (z.B. vorbestehende psychiatrische Erkrankungen). Diese methodischen Schwierigkeiten sind eine Herausforderung für die Interpretation der Studiendaten und künftige Forschung.
    .
  • ***    Bisher existiert keine wissenschaftlich erwiesene wirksame Behandlung, welche auf die vermuteten biologischen Mechanismen abzielt. Daher gibt es einen "Wildwuchs" von nicht evidenzbasierten, zum Teil in ihrer vermuteten Effektivität widerlegten, Behandlungsangeboten (i. d. R. mit Selbstzahlung durch Betroffene).
    .


Im Rahmen einer sachlichen Herangehensweise hat die DGN schon früh intensive Forschung gefordert. Aus den Reihen der deutschen Neurologie wurden wissenschaftliche Projekte gestartet, z. B. bei der Suche nach Biomarkern (valide objektive Diagnosekriterien), nach wirksamen Behandlungen oder dem Verständnis der Krankheitsmechanismen. In der Tat wurden der ME/CFS-Forschung vor allem im Zusammenhang mit dem "Post-COVID-19 Zustand" mit starker politischer Unterstützung relevante finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt, die weiterführende Forschung ermöglichen.

Die Kommission "Neuroimmunologie" der DGN hat insbesondere immunologische Mechanismen im Blick, wie Autoantikörper, Immunzellen oder Entzündungsmechanismen. Bislang konnten in diesem Forschungsbereich auch nach intensiven Forschungsbemühungen keine konsistenten und validierten Zusammenhänge identifiziert werden, die zu neuen wirksamen Therapieansätzen bei ME/CFS geführt hätten. Angesichts der bisherigen Erkenntnisse ist derzeit nicht davon auszugehen, dass immunologische Faktoren eine entscheidende Rolle bei ME/CFS spielen. Inwieweit möglicherweise andere, nicht-entzündliche Faktoren relevant sein könnten, ist Gegenstand aktueller Forschung.

Zukünftige Forschungsansätze sollten dabei aber nicht vorwiegend auf immunologische Erklärungsansätze gerichtet sein: Es sollten auch diagnostische und therapeutische Verfahren aus anderen Bereichen der Medizin, einschließlich dem Bereich psychischer und psychosomatischer Erkrankungen und funktioneller Störungen miteinbezogen werden, um der Vielgestaltigkeit des Krankheitsbildes gerecht zu werden.

Wichtig ist die Beratung von Betroffenen darüber, dass es bisher keine speziell für die Behandlung von ME/CFS zugelassenen Medikamente oder andere Therapieverfahren gibt. Durch den Mangel an evidenzbasierten wissenschaftlich gesicherten Daten können derzeit keine nichtzugelassenen medikamentösen Behandlungen empfohlen werden. Interdisziplinäre Versorgungsangebote für Menschen mit schwerem ME/CFS werden hingegen dringend benötigt. Nicht zuletzt zur Prävention der durch die oft sehr belastenden Symptome hervorgerufenen Suizidgedanken ist dabei eine psychiatrische Mitbetreuung geboten.

 

*Mit Dank an die Kommission ,Neuroimmunologie' der DGN, Peter Berlit, Frank Erbguth, Christian Geis


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AribertDeckers

24.8.2025
Analyse der ''Stellungnahme' der DGN zum aktuellen Forschungsstand bei ME/CFS



https://www.dgn.org/artikel/zum-aktuellen-forschungsstand-bei-me-cfs

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Zum aktuellen Forschungsstand bei ME/CFS
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Wie sich zeigen wird, ist das eine unwahre Tatsachenbehauptung, denn zum aktuellen Stand der Forschung wird in Wahrheit überhaupt nicht Stellung genommen, denn entweder wird der geleugnet oder er ist den Machern der "Stellungnahme" nicht einmal bekannt, was auf schweres Versagen und vorsätzliche Dummheit hindeutet.

Aber, und darauf komme ich noch, es geht in Wahrheit um ganz etwas anderes...


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Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN)*
22. Juli 2025
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[*/quote*]

Wer ist die "Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN)"? Ist die "Stellungnahme", wie die Pressestelle laut Meldung von Martin Rücker anscheinend zugibt, ledliglich ein Werk des Vorstandes dieser Gesellschaft? Wie stehen denn die restlichen deutschen Neurologen dazu? Und wie ist die fachliche Meinung der Neurologen im Ausland dazu?


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Die Myalgische Enzephalomyelitis / das Chronic Fatigue Syndrome (ME/CFS) erfährt aktuell eine besondere politische und mediale Beachtung.
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Warum ist das so? Könnte es daran liegen, daß mehr als 14 Millionen Kinder mit Covid verseucht sind, wobei schon innerhalb der ersten 5 Jahre eine gravierende Verschlechterung des Gesundheitszustands bei mindestens 5-10 Prozent der Fälle auftritt, was bis heute mindestens 700.000 bis 1,4 Millionen kranke KINDER bedeutet - und bei den rund 67 Millionen Erwachsenen 6,7 Millionen Fälle? Zusammen also eine Katastrophe, eine Explosion mit 8,1 Millionen Menschen mit BLEIBENDEN Erkrankungen - und die mit zunehmenden Schäden.

10 Prozent der Bevölkerung fallen aus und müssen versorgt und gepflegt werden. Wobei das der Stand von heute ist. Was ist in 5 Jahren, was ist in 10 Jahren?

Es ist eindeutig: wir erleben den totalen Zusammenbruch der Gesellschaft - und hier manövriert sich ein Teil der Medizin vollends ins Abseits - und die Kranken ins Grab.


[*quote*]
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Es handelt sich um eine komplexe chronische Erkrankung mit vielgestaltiger Symptomatik, bei der die Diagnostik und Therapie schwierig sind, da Krankheitsmarker oder etablierte Behandlungen fehlen.
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[*/quote*]

Geradeheaus gesagt: es sind bleibende Schäden, die im Lauf der Zeit zunehmen.

Eine Therapie gibt es noch nicht.

Daß es keine Therapie gibt, bedeutet aber noch lange nicht, daß es keine Diagnostik geben kann. Wenn ich die bisherigen Kommentare zur "Stellungnahme" lese, werden dort durchaus "Krankheitsmarker" genannt. Ist die DGN oder mindestens deren Vorstand fachlich so inkompetent, daß er sich nicht fortbildet?


[*quote*]
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Fachleute schätzen die Erkrankung bislang uneinheitlich ein: Während ME/CFS von einigen als dramatisch unterdiagnostiziert oder vernachlässigt angesehen wird, stellen andere es als primär somatisch bedingte Erkrankung in Frage.
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[*/quote*]

Dieser Satz stellt eine Abwägung dar:

"Während"... "stellen andere"

Tatsache ist, daß Kranke ignoriert, schikaniert und in die Psychoecke abgeschoben werden. Seit Jahrzehnten!

Und wer tut das? Genau diejenigen, die behaupten, daß die Erkrankung keine körperlichen Ursachen habe, sondern psychisch sei. Und das sind? "Die Anderen"...

Aus der Tatsache, daß es solche Pfuscher und Lügner gibt, einen Vergleich angeblich gleichwertiger Positionen zu machen, ist mehr als nur dreist. Es ist ein Verbrechen an den Kranken.


[*quote*]
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Das Thema ist für die Neurologie besonders relevant, da viele Betroffene hier Rat suchen, und erfährt bei der DGN eine wissenschaftlich geprägte hohe Beachtung.
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[*/quote*]

"Da viele Betroffene hier Rat suchen" ... Wollen die Kranken das wirklich?

Wahr ist: Die Kranken wollen nicht in die Psychologie. Die Kranken wollen nicht in die Psychiatrie. Denn die Kranken wissen, daß es eine organische Erkrankung mit organischen Ursachen ist. Und daß es eben KEINE psychischen Ursachen sind, so sehr man es ihnen auch einredet.

Tatsache ist, daß die Kranken gegen ihren erklärten Willen, sogar mit brutaler Gewalt und sogar mit Drohungen mit der Polizei in die Psychiatrie gebracht werden. Ich habe da ein Beispiel... [ *]

Die deutsche Ärzteschaft hat eine Menge Dreck am Stecken, und hier ganz besonders.


[*quote*]
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Aus neurologischer Sicht ist es problematisch, dass mit dem Begriff der ,,Enzephalomyelitis" eine Entzündung des Gehirns und Rückenmarks postuliert wird, die in aller Regel bei "ME/CFS" nicht nachweisbar ist.
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[*/quote*]

Wortklauberei nützt gar nichts.


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Da es neben der potenziellen Heilung und Linderung von Beschwerden auch um den Schutz der Erkrankten geht, sollte abwägend und evidenzbasiert vorgegangen werden, um nicht unwissenschaftliche Diagnostik und Therapien zu unterstützen, die Betroffene gefährden könnten.
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[*/quote*]

Das hört sich gut an, aber die Aussagen der "Stellungnahme" zeigen das Gegenteil. Wahr ist: Man muß die Kranken vor der DGN und deren Mitgliedern schützen.


[*quote*]
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Die wichtigsten Argumente sind dabei:

In den letzten fünf Jahrzehnten ist es nicht gelungen, ME/CFS mit Biomarkern wie Blut oder Liquortests oder in der Bildgebung des Gehirns (v. a. MRT) zu identifizieren.
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[*/quote*]

Wo ist für diese Behauptung der Beweis? Und überhaupt: Wo sind für alle die Behauptungen der "Stellungnahme" die Beweise oder die angeblichen wissenschaftlichen Quellen und Grundlagen?

Wo!?


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***    Bei dem Leitsymptom der Symptomverschlechterung nach Anstrengung (Post-exertional Malaise (PEM)) gibt es viele Befunde zu Gruppenunterschieden zwischen ME/CFS Betroffenen und gesunden Kontrollen; trotzdem bleiben die genauen biologischen Ursachen/Mechanismen der Symptomatik unklar.
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[*/quote*]

Würde die DGN endlich die Mangelversorgung des Gehirns zur Kenntnis nehmen, die durch die Schäden an Gewebe und Blutgefäßen so deutlich zu sehen ist, wäre man einen Schritt weiter. Hat die DGN die letzten 5 Jahre geschlafen?

In
'Let's talk about COVID, brain damage & society'
https://www.journalist.is/folia/index.php?topic=103.msg417#msg417

zitiere ich James Throt MBBS, MD, PhD, FRCPath @JamesThrot, der folgende Bilder zeigt:

"This is you brain before and after Covid(infection)"



https://pbs.twimg.com/media/GwDhFhUWgAE1Z-b?format=jpg&name=small


Links sieht man Nervengewebe vor der Infektion, rechts das Bild nach der Vernichtung durch die Infektion.

Nervengewebe ist zerstört worden. Blutgefäße sind beschädigt und zerstört worden. Weil die Blutgefäße beschädigt und zerstört sind, gibt es einen Nährstoffmangel im Gehirn. Das ist einer der Gründe, warum die Nervenzellen sterben.

Das sind ELEMENTARE GRUNDLAGEN, die die Mikrobiologie uns täglich liefert mit immer neuen Bildern, mit immer neuen Beweisen für die verheerende Wirkung durch das Virus.

Wir wissen aus der Forschung, daß Covid IMMER Hirnschäden verursacht.

Wir wissen, daß körperliche Aktivität extrem schädlich ist für die Kranken. Wenn die Blutgefäße beschädigt oder sogar zerstört sind, können sie die Nahrungsversorgung nicht mehr bewältigen, und dies wird um so schlechter, je höher durch körperliche Aktivität einer ERHÖHTER BEDARF erzwungen wird.

Es gibt aus diesem Zustand keine Heilung mehr. Die Schäden bleiben. Jede Überanstrengung, so minimal sie auch scheinen mag, verschlechtert die Situation immer weiter. Die Berichte von Kranken, daß und wie sie durch Reha-Maßnahmen schwer und schwerst geschädigt wurden UND NOCH WERDEN (!), sind bekannt. Und es werden immer mehr, weil trotz dieser Berichte gewissenlose Ärzte und andere Medizinversager immer und immer wieder mit brutaler Gewalt ihren Wahn durchsetzen wollen.

XXXXXXXXXXXXXXXXX



[*quote*]
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***    Es handelt sich um ein vielgestaltiges, nur schwer einzugrenzendes Beschwerdebild, das teilweise anatomisch und physiologisch nicht erklärbare Formen annimmt. Es überlappt mit zahlreichen Erkrankungsphänomenen aus der Inneren Medizin, Rheumatologie, Endokrinologie, Psychiatrie, Psychosomatik und Infektiologie.
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[*/quote*]

Es ist alles so komplex und die armen Neurologen kommen mit dieser so grausam komplexen Welt nicht klar? Kein Problem, dann bauen Ingenieure und Physiker Geräte, mit denen man untersuchen kann. Da ist zum Beispiel ein PET-Scanner (Positronen-Emissions-Tomographie), mit dem man den Stoffwechsel in Gewebe untersuchen kann.


[*quote*]
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***    Die vorliegenden Studien zur Häufigkeit von ME/CFS haben oft große methodische Schwierigkeiten, u.a. heterogene Populationen, inadäquate Kontrollgruppen, erschwerte Objektivierung der Symptome. Dasselbe gilt für Risikofaktoren (z.B. vorbestehende psychiatrische Erkrankungen). Diese methodischen Schwierigkeiten sind eine Herausforderung für die Interpretation der Studiendaten und künftige Forschung.
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[*/quote*]

Dann muß "man" sich mehr anstrengen!


[*quote*]
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***    Bisher existiert keine wissenschaftlich erwiesene wirksame Behandlung, welche auf die vermuteten biologischen Mechanismen abzielt. Daher gibt es einen "Wildwuchs" von nicht evidenzbasierten, zum Teil in ihrer vermuteten Effektivität widerlegten, Behandlungsangeboten (i. d. R. mit Selbstzahlung durch Betroffene).
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[*/quote*]

Wobei eine Scheinbehandlung und ein Scheinbehandlungsangebot so unglaublich schön und lukrativ ist, daß es von der Psycho-Mafia gerne benutzt wird: Psycho...

Die DGN widerspricht sich selbst.


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Im Rahmen einer sachlichen Herangehensweise hat die DGN schon früh intensive Forschung gefordert.
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Die Sache mit der Forschung hat einen klitzekleinen Haken: Was ist das denn für "Forschung"?

Eine gewisse Gruppe in der "Medizin" lebt ausgezeichnet davon, daß sie "Forschung" macht: die Homöopathen. "Forschung" ist für Homöopathen eine Einnahmequelle. Selbstverständlich fordern solche "Forscher" mehr Forschung, denn genau davon leben sie. Es ist ihr Broterweb.

Wie sich das "Forschen" für die Macher rentiert, sehen wir an einem aktuellen Beispiel, nicht bei den Homöopathen, sondern bei KURORTEN:

"Kommerzielle Ausbeutung von Medizin-Terrorismus für bayerische Korruption"
https://www.journalist.is/folia/index.php?msg=426

"Mit kaltem Wasser gegen Erschöpfungszustände
Kann Kneipp Menschen mit Post-Covid helfen? Eine Studie im Allgäu will das beweisen"


Wobei die Idee so geisteskrank ist, daß man über die Dreistigkeit der Hintermänner nur staunen kann, denn es ist bekannt, daß körperliche Aktivität bei Covid schädlich ist und zu schweren bleibenden Schäden führen kann.

Forschung ist nicht automatisch etwas Gutes. Forschung kann tödlich enden.


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Aus den Reihen der deutschen Neurologie wurden wissenschaftliche Projekte gestartet, z. B. bei der Suche nach Biomarkern (valide objektive Diagnosekriterien), nach wirksamen Behandlungen oder dem Verständnis der Krankheitsmechanismen.
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Wobei die "Forscher" sich auch so dumm anstellen können, wie auch immer sie das machen, daß kein brauchbares Ergebnis herauskommen KANN. Und dann, wenn sie KEINE BIOMARKER gefunden haben, haben sie ein hervorragendes "Argument", warum LongCovid, ME/CFS, oder was auch immer PSYCHISCHE URSACHEN hat. Und schon hat die Psycho-Mafia wieder gewonnen.

Daß Jemand "Forschung" macht, heißt noch lange nicht, daß er wirklich will, was er zu tun vorgibt. Er kann auch das Gegenteil wollen. Gerade bei der Psycho-Mafia muß man mit allem rechnen...


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In der Tat wurden der ME/CFS-Forschung vor allem im Zusammenhang mit dem "Post-COVID-19 Zustand" mit starker politischer Unterstützung relevante finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt, die weiterführende Forschung ermöglichen.
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Und was wird mit diesem Geld gemacht? Kurorte gepusht...?


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Die Kommission "Neuroimmunologie" der DGN hat insbesondere immunologische Mechanismen im Blick, wie Autoantikörper, Immunzellen oder Entzündungsmechanismen. Bislang konnten in diesem Forschungsbereich auch nach intensiven Forschungsbemühungen keine konsistenten und validierten Zusammenhänge identifiziert werden, die zu neuen wirksamen Therapieansätzen bei ME/CFS geführt hätten. Angesichts der bisherigen Erkenntnisse ist derzeit nicht davon auszugehen, dass immunologische Faktoren eine entscheidende Rolle bei ME/CFS spielen. Inwieweit möglicherweise andere, nicht-entzündliche Faktoren relevant sein könnten, ist Gegenstand aktueller Forschung.
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Was habe ich gesagt? "Man" findet nichts, also muß es etwas Psychisches sein... Genau nach Schema F.


Übrigens: Welche "aktuelle Forschung"?

Wer bei Twitter aufpaßt, liest bei diesen Usern:

Hiroshi Yasuda (保田浩志) @Yash25571056
https://x.com/@Yash25571056

Eric Feigl-Ding @DrEricDing
https://x.com/DrEricDing

Ralf Wittenbrink @RWittenbrink
https://x.com/RWittenbrink

Die zitieren ununterbrochen neue Forschungsergebnisse.



[*quote*]
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Zukünftige Forschungsansätze sollten dabei aber nicht vorwiegend auf immunologische Erklärungsansätze gerichtet sein: Es sollten auch diagnostische und therapeutische Verfahren aus anderen Bereichen der Medizin, einschließlich dem Bereich psychischer und psychosomatischer Erkrankungen und funktioneller Störungen miteinbezogen werden, um der Vielgestaltigkeit des Krankheitsbildes gerecht zu werden.
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[*/quote*]

Hier wird es brandgefährlich. Achten Sie auf die Wortwahl!

"Forschungsansätze sollten dabei aber nicht vorwiegend auf immunologische Erklärungsansätze gerichtet sein"

Nicht vorwiegend. Also nicht überwiegend. Also nicht in der Mehrheit. Sondern in der Minderheit.

Und was soll dann die neue Mehrheit sein? Das:

"diagnostische und therapeutische Verfahren aus anderen Bereichen der Medizin, einschließlich dem Bereich psychischer und psychosomatischer Erkrankungen und funktioneller Störungen"

Also die Psycho-Kiste.

Mit einem einzigen Satz wird saubere, wissenschaftliche Forschung rausgeschmissen und durch ideologischen Blödsinn ersetzt.

So einen radikalen Rausschmiß habe ich schon einmal gesehen, im Jahr 2004:

"Der Fall Hoppe"
http://www.ariplex.com/ama/amahoppe.htm

Da schrieben Jörg-Dietrich Hoppe, der damalige Präsident der Bundesärztekammer, und Konsorten:

[*quote*]
----------------------
Eine Reduktion der Schulmedizin auf den Begriff der
"naturwissenschaftlichen Medizin" ist nicht statthaft.
----------------------
[*/quote*]


Heute, mit anderen Worten geschrieben, sehen wir die gleiche Vernichtung der wissenschaftlichen Medizin. Nicht so plump und dreist wie von Hoppe und Co., in der Wirkung für die Kranken jedoch nicht minder schwerwiegend falsch. So wird der Psycho-Zauber wieder als tonangebend etabliert.


Hier noch einmal dieser Absatz:

[*quote*]
----------------------
Zukünftige Forschungsansätze sollten dabei aber nicht vorwiegend auf immunologische Erklärungsansätze gerichtet sein: Es sollten auch diagnostische und therapeutische Verfahren aus anderen Bereichen der Medizin, einschließlich dem Bereich psychischer und psychosomatischer Erkrankungen und funktioneller Störungen miteinbezogen werden, um der Vielgestaltigkeit des Krankheitsbildes gerecht zu werden.
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[*/quote*]

Mit 6 Worten wird sinnvolle Medizin vernichtet. So einfach geht das.



[*quote*]
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Wichtig ist die Beratung von Betroffenen darüber, dass es bisher keine speziell für die Behandlung von ME/CFS zugelassenen Medikamente oder andere Therapieverfahren gibt.
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[*/quote*]

Dazu braucht man keine Neurologen. Das kann auch jeder Hausarzt.


[*quote*]
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Durch den Mangel an evidenzbasierten wissenschaftlich gesicherten Daten können derzeit keine nichtzugelassenen medikamentösen Behandlungen empfohlen werden.
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[*/quote*]

Das mit dem "evidenz-basiert" sollte man mit höchster Vorsicht betrachten. Warum? Weil die evidenz-basierte Medizin in Deutschland und Österreich von Anthroposophen unterlaufen wurde.

"Evidenz-basierte Medizin" ist nicht das, wofür man es hält. Ja, sogar Homöopathen haben es geschafft, besser gesagt sich erdreistet, Homöopathie als evidenz-basierte Medizin zu bezeichnen - wofür es sogar Doktor-Titel und Preise gibt:

https://www.allaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=9665
ZITAT:
[*quote*]
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Wien (pts005/28.03.2018/08:00) - Die Homöopathie erfüllt alle Kriterien der evidenzbasierten Medizin! Zu diesem Ergebnis kommt die Allgemeinmedizinerin Dr. Melanie Wölk, die im Rahmen ihrer Masterarbeit zur Erlangung des akademischen Abschlusses Master of Science im Universitätslehrgang Natural Medicine, Donau-Universität Krems, die Frage untersucht hat, ob die Homöopathie den Regeln der Evidence based Medicine (EbM) entspricht. Für diese Arbeit wurde Wölk mit dem Dr. Peithner Sonderpreis für Forschung in der Homöopathie ausgezeichnet.
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[*/quote*]



Und zum Schluß:

[*quote*]
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Interdisziplinäre Versorgungsangebote für Menschen mit schwerem ME/CFS werden hingegen dringend benötigt. Nicht zuletzt zur Prävention der durch die oft sehr belastenden Symptome hervorgerufenen Suizidgedanken ist dabei eine psychiatrische Mitbetreuung geboten.
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[*/quote*]

Man muß sich die Situation vorstellen: Jemand ist körperlich krank und er spürt das durch und durch. UND DANN kommt da ein Jemand daher und erklärt, das alles sei psychisch. UND DESWEGEN landet der Kranke dann in der Psychiatrie. Ihm wird sogar mit der Polizei gedroht. Von den Psychopharmaka ganz zu schweigen...

In
"Kommerzielle Ausbeutung von Medizin-Terrorismus für bayerische Korruption"
https://www.journalist.is/folia/index.php?msg=426

zitiere ich ein erschütterndes Beispiel:

[ *]

TEXT:
https://threadreaderapp.com/thread/1638564717160542208.html

[*quote*]
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Thread Reader

Sarah Buckel Profile picture
Sarah Buckel
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Mar 22 • 13 tweets
[ Mar 22, 2023 ]

Jetzt erzähl ich euch von meiner menschenverachtenden Zwangseinweisung auf die schlimmste Station in der Psychiatrie. Es war Nachmittag ich war zuhause und bekam heftigste Atemnot. Also wurde der Rettungsdienst gerufen und ich kam ins Krankenhaus. Ich konnte weder sprechen

noch kauen und war inkontinent aufgrund der langen Zeit mit Katheter. Ich blieb eine Nacht und der Atzt war der festen Überzeugung ich bin komplett irre. Also rief er meinte Mutter an und beschloss mit ihr zusammen mich zwangseinzuweisen. Mir wurde mit der Polizei gedroht.


Also fuhren sie mich liegend in die Psychiatrie auf eine Station, wo scheiße an den Wänden war, Menschen laut brüllten und an Betten gefesselt wurden. Zu dem Zeitpunkt war meine Windel komplett ausgelaufen ich war nass, hatte nurnoch 46kg und konnte nicht stehen oder sitzen.

Musste ich aber. Und das bis ich fast ohnmächtig wurde. Mir wurde verboten meinen Vater anzurufen und auch er durfte mich nicht anrufen. Mein Handy bekam ich nicht. Ich kam trotz meiner extrem Reizempfindlichkeit in ein vierer Zimmer. Ich bettelte nach Windeln.

Diese bekam ich dann mit gemeinem Grinsen im Gesicht. Eine Woche konnte ich niemanden kontaktieren. Ich bekam mein Essen nicht, weil ich es selbst holen sollte, ich bekam keine Körperpflege, mein Bett war komplett vollgesabbert ich konnte gerade noch trinken.

Endlich durfte mein Vater mich besuchen kommen, ich konnte auch mit ihm nicht mehr sprechen. Er brachte mir Flüssignahrung und ein Schokolade zum lutschen. Ich musste 8 Wochen dort bleiben und wurde mit Tavor vollgepumpt. Einen Tag wurde ich gezwungen vor zu laufen.

Ich dachte mir es ist mir egal, dann kipp ich eben um. Doch es kam anders. Erst bekam ich Herzrasen wie immer, doch umso länger ich stand umso mehr Herzaussetzer kamen. Sie meinten so eine Gesichtsfarbe haben sie noch nie gesehen und haben Puls gemessen.

Der war nurnoch bei 46. Ich dachte echt ich sterbe. Dann musste ich Zimmer wechseln und zwar in ein Kamerazimmer. Mit einer behinderten Person, die dachte ich lieg in ihrem Bett und mir erst mal eine reingeschlagen hat. Ich weinte so arg und flehte meine Familie an

mich rauszuholen. Das geschah dann auch, ich durfte endlich heim zu Papa. Im Bericht stand dann ich musste ins Kamerazimmer aufgrund von Suizidäußerungen. Und noch so viele verletzende Sachen wie "Tablettenverweigerung" "Nahrungsverweigerung" ... usw

Ich hab das immernoch nicht verarbeitet und ich bin so dankbar jetzt mit Papas Hilfe mich wieder wie ein Mensch zu fühlen. Ich weiß nicht, was meinen Zustand gebessert hat aber ich kann wieder essen und auch für 2-4 Minuten sitzen/stehen. Zwar mit Herzrasen aber ohne umzukippen.

Ich bin dankbar, diese schlimme Zeit überstanden zu haben und stolz nicht wieder aufgegeben zu haben und was soll ich sagen, es hat sich gelohnt. Ich bin alles andere als gesund und habe schlimmste Symptome und bin immernoch echt schwer betroffen. Aber wer hätte gedacht

dass ich mal Schlüsselanhänger im Bett knüpfen würde. Nichtmal die IA hat mir geholfen. Ich kann nur beten, dass es zumindest so bleibt, denn nochmal würde ich ein so schlimmes halbes Jahr nicht aushalten

By the way: ich wurde oft mit Madame Buckel angesprochen oder der Arzt sagte mal er muss sich hier noch um 27 WEITERE BEKLOPPTE kümmern. Die Schwestern sagten jedes mal ach Frau Buckel schläft wie immer oder wie lange will sie da noch rumliegen und versauern
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[*/quote*]


Sarah Buckel ist tot. Sie hat sich das Leben genommen, weil sie die Schmerzen nicht mehr ertrage konnte.

Wenn ein Kranker vor Schmerzen am Rand des Abgrunds ist, wenn es nichts gegen die Schmerzen gibt, wenn das Leben nur noch eine Hölle ist, wozu sollte dann ein NEUROLOGE oder Psychiater den Kranken noch vollquatschen? Das ist doch nichts als NOCH EINE FOLTER. Das ist Krieg. Das ist Terrorismus.

Das muß ein Ende haben.

AribertDeckers

24.8.2025
Kommentare zur ''Stellungnahme' zum aktuellen Forschungsstand bei ME/CFS, 22.7.2025


23.7.2025
Ein Kommentar von Carmen Scheibenbogen:

https://x.com/C_Scheibenbogen/status/1947947698193125410

[*quote*]
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Carmen Scheibenbogen @C_Scheibenbogen

Die neue Stellungnahme der DGN zu ME/CFS ignoriert leider aktuelle wissenschaftliche Fortschritte zu den immunologischen Mechanismen postinfektiöser ME/CFS. Stattdessen propagiert sie überholte Konzepte – und legitimiert damit auch weiterhin unwirksame und schädigende Therapien.
Es erinnert an die frühen Debatten zur Multiplen Sklerose, deren genaue Ursache bis heute nicht geklärt ist. Auch ihr Name ist historisch und beschreibt lediglich Narben im Gehirn. Und auch hier wurde die Erkrankung lange noch psychisch gedeutet. Erst mit der Entwicklung gezielter Therapien kam der wissenschaftliche und klinische Durchbruch.

Daher braucht es jetzt dringend gezielte Therapiestudien auf immunologischer Basis. Für zumindest eine Subgruppe von ME/CFS-Betroffenen besteht hier eine realistische Perspektive auf wirksame Behandlungsansätze. Und genau wie bei der MS haben wir es auch bei ME/CFS mit komplexen Pathomechanismen zu tun. Daher werden wir auch für ME/CFS unterschiedliche Medikamente entwickeln müssen, um alle Erkrankten wirksam behandeln zu können.

👉 https://dgn.org/artikel/zum-aktuellen-forschungsstand-bei-me-cfs

11:11 AM · Jul 23, 2025
91.9K Views
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25.7.2025
"Statement der Deutschen Gesellschaft für ME/CFS
zur Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Neurologie vom 22. Juli 2025"
https://www.mecfs.de/statement-zur-stellungnahme-der-dgn/



15.8.2025
https://x.com/Huisarts_Vink/status/1956243988857426100

[*quote*]
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Mark Vink, MD @Huisarts_Vink

Offener Brief an Prof. Berlit, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) als Reaktion auf die Stellungnahme der DGN und das Interview mit Martin Rücker

My open letter to Prof. Berlit, in response to the DGN statement and the interview with @martinruecker
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https://pbs.twimg.com/media/GyX5dsLWUAEByXO?format=jpg&name=4096x4096

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Sehr geehrter Prof. Dr. Med. Berlit,

ich schreibe Ihnen als Facharzt für Allgemeinmedizin, der sehr schwer an ME/CFS erkrankt ist, und ich reagiere hiermit auf die Stellungnahme der DGN und Ihr Interview mit Martin Rücker.

Professor Kleinschnitz schrieb auf X, dass ME/CFS keine somatische Erkrankung sei und Sie haben in dem Interview gesagt, dass es keine rein psychosomatische Erkrankung sei. Anders gesagt, Sie sagen, dass es zum Großteil eine psychosomatische Erkrankung sei. Beweise hierfür wurden aber von Professor Kleinschnitz sowie im Interview nicht geliefert.

Ich habe, bevor ich an ME/CFS erkrankte, auch gelernt, dass es hierbei um eine psychosomatische Erkrankung geht. Aber von der ersten Minute an, als ich krank geworden bin, war mir klar, dass das nicht stimmt und dass das Bild, das man immer über diese Krankheit in medizinischen Zeitschriften präsentiert, leider nichts mit der Realität zu tun hat.

Die beiden psychosomatischen Therapien: Verhaltenstherapie und Bewegungstherapie, sollten mir meine Gesundheit zurückgeben, aber leider hat Bewegungstherapie vor vielen Jahre einen schweren Rückfall verursacht, genau wie bei tausenden anderen Patienten, und seitdem bin ich bettlägerig, abhängig von Anderen und verbringe meine Tage in einem dunklen, stillen Zimmer. Ich kann nur hoffen, dass es in der Zukunft endlich mal effektive Therapien geben wird, denn Verhaltenstherapie und Bewegungstherapie sind das leider nicht.

Ich habe 2015 einen Artikel veröffentlicht und illustriere darin anhand von meinen abnormalen Blut Resultaten, dass die wichtigste Energieproduktion in meinen Zellen (die Aerobe), noch kaum funktioniert. Kein Wunder deshalb, dass ich nicht mehr die Muskelkraft habe, um zu sitzen, zu stehen oder zu gehen.

Anfang des Jahres habe ich einen neuen Artikel veröffentlicht mit dem folgenden Titel: Verhaltens- und Bewegungstherapie Studien haben bewiesen, dass ME/CFS und Long Covid körperliche Krankheiten sind, aber keiner weiß das.

Anders gesagt, wir wissen seit Jahren, dass es sich hierbei nicht um eine psychosomatische, sondern um eine körperliche Krankheit handelt, aber die meisten Ärzte wissen das nicht. Genau so wie sie auch nicht wissen, dass ME/CFS eine sehr schwere und sehr invalidierende Krankheit ist.

Ich habe die beiden oben genannten Veröffentlichungen mit diesem offenen Brief (e-Mail) mitgeschickt, damit Sie sie, falls Sie daran Interesse haben, lesen können.

Mit freundlichen Grüßen,
Mark Vink, Facharzt für Allgemeinmedizin und Facharzt für Versicherungsmedizin
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8:38 AM · Aug 15, 2025
5,007 Views

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Mark Vink, MD @Huisarts_Vink
Aug 15
In it I explain who I am and that I have been bedridden with very severe ME for years. I mention my research on myself from 2015, which shows that there is a severe energy production problem in my cells /2

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Mark Vink, MD @Huisarts_Vink
Aug 15
I also mention our article from 2025 with the following title:

CBT and graded exercise therapy studies have proven that #MEcfs and #LongCovid are physical diseases, yet no one is aware of that

https://frontiersin.org/journals/human-neuroscience/articles/10.3389/fnhum.2025.1495050/full
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https://pbs.twimg.com/card_img/1956024468205387776/-oxfcAL3?format=jpg&name=900x900

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Mark Vink, MD @Huisarts_Vink
Aug 15
Background information to this open letter:
https://x.com/Huisarts_Vink/status/1953438426545508480

#MEcfs #MyalgicEncephalomyelitis /4
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https://pbs.twimg.com/card_img/1956024468205387776/-oxfcAL3?format=jpg&name=900x900
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Mark Vink, MD @Huisarts_Vink
Aug 7
German neurology professor Berlit, who recently co-wrote the DNG statement, now makes things worse by stating:
that #MEcfs is not a purely psychosomatic illness, so in large part it is, but at the same time he states that /1
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https://pbs.twimg.com/media/GxwB008XIAAU7wY?format=jpg&name=small


https://pbs.twimg.com/media/GxwB005XYAAmVhj?format=jpg&name=4096x4096

2:49 PM · Aug 7, 2025
7,333 Views

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[***/quote***]

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Mark Vink, MD @Huisarts_Vink
Aug 15
The link to the research from 2015 on myself, which I forgot to include:

https://researchgate.net/publication/282133390_The_Aerobic_Energy_Production_and_the_Lactic_Acid_Excretion_are_both_Impeded_in_Myalgic_EncephalomyelitisChronic_Fatigue_Syndrome

#MEcfs #MyalgicEncephalomyelitis

"(PDF) The Aerobic Energy Production and the Lactic Acid Excretion are both Impeded in Myalgic...
PDF | Abstract Background: In this study the muscle bioenergetic function in response to exercise in severe ME was explored to see if the underlying... | Find, read and cite all the research you need..."



https://pbs.twimg.com/card_img/1957797525970132992/6uJY49QC?format=png&name=4096x4096

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MissingDOCTORSandPSYCHOTHERAPISTS @MEDocsPsytheras
Aug 15
Thanks, Mark!
Es wäre unserer Meinung nach wichtig, die Stimme der eigentlichen Experten zu verstärken. Wer wäre besser geeignet als jemand aus den Reihen der Medizin, der all dies selbst noch gelernt hat und es heute aus schmerzhafter Erfahrung besser weiß.

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Mark Vink, MD @Huisarts_Vink
Aug 15
Gern gemacht.

Das werde man denken, aber der Kleinschnitz denkt darüber anders:
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https://pbs.twimg.com/media/Gya8hhcWYAAkZLJ?format=jpg&name=900x900

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qua sar @quasar9uk
Aug 15
BUT BECAUSE ITS A JPEG WE CANT GET A
TRANSLATION INTO ENGLISH VERY EASILY !

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Mark Vink, MD @Huisarts_Vink
Aug 16
Sorry, see screen cap, plus one with the title of the article from 2023
@ MEDocsPsytheras
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https://pbs.twimg.com/media/GybWt1EWYAAftS3?format=jpg&name=medium



https://pbs.twimg.com/media/GybWt1KWYAALF0q?format=jpg&name=small



https://pbs.twimg.com/media/GybWt1AX0AAk-Hk?format=jpg&name=small

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[*/quote*]



20.8.2025
Büchner, R., Sander, C., Schindler, S. et al. "Have you considered that it could be burnout?"—psychologization and stigmatization of self-reported long COVID or post-COVID-19 vaccination syndrome. BMC Med 23, 488 (2025). https://doi.org/10.1186/s12916-025-04335-0

https://x.com/BuechnerRonja/status/1958084515991093691

[*quote*]
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Ronja Büchner @BuechnerRonja

Unser Artikel zur #Stigmatisierung und #Psychologisierung von #LC und #PCVS ist heute bei BMC medicine @BioMedCentral erschienen
@geschom @C_Scheibenbogen & Christian Sander & Stephanie Schindler & Martin Walter 



https://pbs.twimg.com/media/Gy0mLVHWUAE2CGY?format=jpg&name=900x900

Anbei die wichtigsten Befunde:🧵 1/6
https://link.springer.com/article/10.1186/s12916-025-04335-0?utm_source=rct_congratemailt&utm_medium=email&utm_campaign=oa_20250820&utm_content=10.1186%2Fs12916-025-04335-0

""Have you considered that it could be burnout?"—psychologization and stigmatization of self-repor...
Background People reporting long COVID (LC) or post-COVID-19 vaccination syndrome (PCVS) not only suffer from their symptoms but also from stigmatization. Despite ample account and characterization..."


10:31 AM · Aug 20, 2025
7,532 Views

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Ronja Büchner @BuechnerRonja
Aug 20
2/6 
Etwas Forschung zur #Stigmatisierung gabs schon, explizit #Psychologisierung zu untersuchen war neu, deswegen haben wir eine neue Skala und weitere neue Items dazu entwickelt.

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Ronja Büchner @BuechnerRonja
Aug 20
3/6
in einer Stichprobe von 2053 Menschen mit #LC oder #PCVS finden wir:
- hohe Raten von #Stigmatisierung und #Psychologisierung
- statistisch relevante Zusammenhänge (Korrelationen) von #Stigmatisierung und #Psychologisierung mit unerwünschten Outcomes,

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Ronja Büchner @BuechnerRonja
Aug 20
4/6
nämlich: mehr Erfahrungen von #Stigmatisierung und #Psychologiesierung sind mit WENIGER Lebenszufriedenheit und Selbstvertrauen sowie MEHR Vertrauensverlust ggü. der Medizin, Offenlegungsbedenken, Einsamkeit, Depression und Angst assoziiert.

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Ronja Büchner @BuechnerRonja
Aug 20
5/6
und: #Psychologisierung & #Stigmatisierung stehen in einem sehr deutlichen Zusammenhang (r=.69), das gerechnete Modell (SEM) zeigt: Psychologisierung schadet, indem es das Stigma erhöht = #Psychologisierung treibt #Stigmatisierung

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Ronja Büchner @BuechnerRonja
Aug 20
6/6
Wer #Stigmatisierung von von #PAIS bekämpfen will, sollte also unbedingt auch die #Psychologisierung bekämpfen.
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22.8.2025

"Praxisleitfaden Myalgische Enzephalomyelitis / Chronisches Fatigue Syndrom (ME/CFS)
Sowie entsprechende Verlaufsformen des Long-COVID- bzw. Post-COVID-Syndroms"


Autoren sind Dr. Herbert Renz-Polster, Dr. Monika Dräger und das Team der Deutschen Gesellschaft für ME/CFS e. V. Wissenschaftliche Leitung: Dr. Herbert Renz-Polster

==> Den muß man lesen
https://www.journalist.is/folia/index.php?topic=117